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Die Seerettungen trainieren in Weesen für den Ernstfall

Insgesamt fünf Seerettungen gibt es im Kanton St. Gallen. Bei einer gemeinsamen Grossübung zeigten sie in Weesen ihr Können.

Südostschweiz
Sonntag, 13. Mai 2012, 22:00 Uhr
Mit Fingerspitzengefühl und guter Kommunikation meistern die Retter diese Übung.

Weesen. – Im Vordergrund stand bei der Grossübung die Weiterbildung der Angehörigen der Seerettung an verschiedenen Stationen. Diese wurden von anderen Einsatzkräften wie Rega, Feuerwehr Sanität betreut. Neben spezifischen Übungen standen am Samstag in Weesen überall die Kommunikation und Koordination innerhalb der Teams und mit den anderen an einer Rettung beteiligten Organisationen im Vordergrund.

Grosse Abschlussübung

In sechs Gruppen zu je rund 10 Personen durchliefen die einzelnen Teams die Stationen. Sie erhielten dabei praktische, wie auch theoretische Unterweisungen, beispielsweise zum neuen Poly-Com Kommunikationssystem, welches bei der Seerettung in diesem Jahr eingeführt wird.

Insgesamt waren rund 100 Personen an der Grossübung beteiligt, welche am frühen Abend in einer grossen gemeinsamen Abschlussübung und Demonstration mündete.

Simuliert wurde hier ein Bootsbrand in Hafennähe, für den die Seerettung aufgeboten wurde. Beim Bergen der Personen, dem Sichern und Löschen stellte sich heraus, dass zwei Personen in Panik von Bord gegangen und seither als vermisst galten.

Daraufhin wurde die Rega für einen Suchflug mit dem Helikopter angefordert, welche die beiden Vermissten fand und neben einem Markierungswürfel auch einen Einsatzschwimmer der Kantonspolizei aus fünf Meter Höhe zu den Vermissten abwarf. Dieser sicherte die Personen, sodass sie von der Seerettung geborgen und den Sanitätskräften an Land übergeben werden konnten. (ryz)

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