×

Baubeginn der neuen A13-Nordspur Chur–Zizers

In diesen Tagen sind die Vorarbeiten für die Nordspurverlegung gestartet. Ab 2015 wird die Nordspur der A13 zwischen Chur Nord und Zizers/Untervaz auf vier Kilometern parallel zur Südspur verlegt und die Südspur umfassend saniert. Die Bauarbeiten dauern bis 2018 und sind mit 100 Millionen Franken veranschlagt.

Südostschweiz
Freitag, 10. Oktober 2014, 16:17 Uhr
Zwischen Chur Nord und Zizers werden die Fahrstreifen der A13 auf der Seite der Bahnen zusammengelegt.

Chur. – Zwischen den Anschlüssen Chur Nord und Zizers/Untervaz verlaufen die Süd- und die Nordspur der A13 getrennt. Die Nordspur wurde in den 1950er-Jahren erstellt. In den 1970er-Jahren wurde im Zuge des Nationalstrassenausbaus die Südspur gebaut – aber nicht parallel zur bestehenden Nordspur («suedostschweiz.ch» berichtete).

Diese verfügt zwischen Chur und Zizers über keinen durchgehenden Pannenstreifen. Zudem werden die Richtwerte der Lärmschutzverordnung im Bereich Trimmis teilweise nicht eingehalten. Studien haben gezeigt, dass eine Verlegung der Nordspur einer kompletten Instandsetzung der bestehenden Fahrbahn vorzuziehen ist.

Vierjährige Bauzeit

In diesen Tagen beginnen laut einer Mitteilung des Bundesamts für Strassen die Bauarbeiteten. Sie dauern vier Jahre. Nebst der Verlegung der Nordspur auf vier Kilometern werden auch die Südspur und die dazugehörigen Brücken und Durchlässe saniert. Im Bereich Halbmill wird eine Wildbrücke über die Nationalstrasse und die angrenzende Bahntrasse erstellt, um den unterbrochenen Wildtierkorridor von nationaler Bedeutung wieder herzustellen.

Während der ersten Bauphase sind keine Anpassungen der Verkehrsführung notwendig. Ab 2015 werden unter anderem die Kunstbauten für die Maschänserrüfe und die Wildbrücke erstellt. Parallel dazu wird mit der Sanierung der Südspur begonnen. Dies wird zu Einschränkungen der Verkehrsführung führen.

Mit Fertigstellung der neuen Nordspur, wird die alte Spur zurückgebaut und rekultiviert. Die Bauarbeiten dauern bis in den Herbst 2018 und kosten 100 Millionen Franken. (so)

Kommentar schreiben

Kommentar senden