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Arosalinie braucht mehr Strom

Stromknappheit auf der Arosalinie der Rhätischen Bahn (RhB) hat zur Folge, dass die Bahn an Grenzen stösst und gelegentlich mit Verspätung eintrifft. Das soll sich bald ändern.

Südostschweiz
Sonntag, 04. Dezember 2011, 19:15 Uhr
RhB-Züge Richtung Arosa fahren langsam, weil ihnen der Strom fehlt.

Chur/Arosa.– Diesen Herbst hat im Schanfigg ein «Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren der Rhätischen Bahn AG betreffend Anpassung der elektrotechnischen Anlage auf der Strecke Chur-Langwies» öffentlich aufgelegen.

Hinter dieser Ausschreibung steckt mehr, als sich vermuten lässt: Grund für den Ausbau der elektrotechnischen Anlagen auf der Strecke sind die Spannungsverhältnisse der Arosabahn. Dies bestätigt Simon Rageth, Medienverantwortlicher der RhB, auf Anfrage der «Südostschweiz»: «Bereits heute gibt es an Spitzentagen ‘Stromversorgungsknappheit’, etwa an Spitzentagen im Dezember, Januar und im Februar.»

Für Bahnkunden hat dies zur Folge, dass bergwärtsfahrende Züge gelegentilich mit einer Verspätung von mehreren Minuten eintreffen. (jy)

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