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Am Pizol gibts mehr Kunstschnee

Die Verantwortlichen der Pizolbahnen haben vor Kurzem die Baubewilligung für das Grossprojekt «Beschneiung 4.0» erhalten. Ein sehr «grosser Meilenstein» für das St. Galler Skigebiet.

Südostschweiz
Mittwoch, 28. Oktober 2020, 03:30 Uhr «Beschneiung 4.0»
Die Beschneiung am Pizol wird weiter ausgebaut.
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Seit Jahren bauen die Pizolbahnen die Beschneiung am Pizol aus. Dies, um die Schneesicherheit für die Gäste zu sicher. Es entstanden zwei unabhängige, moderne Anlagen auf der Seite Wangs sowie Bad Ragaz. Bereits heute können 25 Prozent der Pistenfläche beschneit werden. Mit dem Projekt «Beschneiung 4.0» folgt nun der Lückenschluss, wie die Pizolbahnen gestern vermeldeten. Es soll ein zusätzlicher See bei der Pizolhütte und weitere Infrastruktur für die Beschneiung entstehen. Der See soll auch im Sommer als Attraktion auf 2200 Meter dienen.

Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt

Laut den Pizolbahnen sah es am Anfang düster aus. Vor wenigen Jahren wurde attestiert, dass ein solches Projekt nicht bewilligungsfähig sei. Umso mehr freut sich nun Verwaltungsratspräsident Markus Oppliger: «Die Hartnäckigkeit, vielen Gespräche und Verhandlungen haben sich ausgezahlt. Und vor allem dank dem wohlwollenden Verhalten der Grundeigentümer ist es uns gelungen, die Bewilligung für das Gesamtprojekt zu erhalten.»

Dass es ein hartes Stück Arbeit war, sind sich Rafael Wyrsch, Verwaltungsrat und Planer Casutt-Wyrsch-Zwicky Bauingenieure sowie Klaus Nussbaumer, Geschäftsführer der Pizolbahnen, einig. «Was wir nun aber in der Hand halten, ist grandios. Viele Gebiete würden sich wünschen, ein so umfassendes Projekt, bewilligt zu bekommen», fügt Wyrsch an.

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