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Wie das neue Hotel im Klöntal aussehen soll

Ein neues Hotel «Rhodannenberg» soll bald einmal den heutigen Betrieb ablösen. Die Eigentümer erklären, wie sie das erreichen wollen und wie der Neubau nach den heutigen Plänen aussehen soll.

Fridolin
Rast
Montag, 09. März 2020, 04:30 Uhr «Rhodannenberg»
So soll das neue Hotel «Rhodannenberg» in ein paar Jahren aussehen.
VISUALISIERUNG MARKUS SCHUMACHER/ATELIER CREAS

Drei Jahre etwa soll das Hotel «Rhodannenberg» noch so aussehen wie heute, dann soll da ein dreiteiliger Neubau entstehen. Er soll laut den Plänen auch den Platz des alten Gasthauses wieder einnehmen, das etwas mehr pragelwärts stand und 1984 durch den heutigen Bau ersetzt wurde.

Die Hotel Rhodannenberg AG zeigt nun zum ersten Mal, wie das neue Dreisternehotel aussehen soll. Und Verwaltungsratspräsident Dirk Post erklärt, warum er an den Erfolg des Projekts glaubt.

Was gibt es Beruhigenderes als Berge und ein Bergsee, so spiegelglatt, dass ihn inzwischen Spitzenrudererinnen und -ruderer nutzen? Dies, um den Wellen auszuweichen, welche vorab PS-starke Luxusboote auf den grossen Seen werfen. Solche Überlegungen inspirieren anscheinend auch die Investoren, mit denen Post den Bau realisieren will und die nach seinen Worten aus der Schweiz stammen. Weil sie an die Kraft des Klöntals und seiner Ruhe glauben, sind sie laut Post bereit, zusammen mit den Banken in ein neues Hotel mit einem davon etwas abgesetzten Ausflugsrestaurant zu investieren. Und zwar nicht wenig, denn alles in allem rechnet die Hotel Rhodannenberg AG mit 18 Millionen Franken, welche der Dreier-Neubau samt Einstellhalle für etwa 100 Autos kosten soll.

Mit dieser Halle wollen die Investoren einen Beitrag zur Entspannung der Verkehrssituation in der Sommer-Hochsaison leisten. Post nennt aber auch seinen Wunsch an die Allgemeinheit: An problematischen Spitzentagen den Autoverkehr ins Klöntal so zu regeln, dass das Ruhe- und Natur-Versprechen des Hotels «Rhodannenberg» – und wohl auch der anderen Touristikbetriebe im Klöntal – nicht kompromittiert wird. Denn, das betont der erfahrene Touristiker Post, es müsse heute alles stimmen, damit solche Betriebe noch erfolgreich sein könnten.

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