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Mehr Touristen für Amden und Weesen

Die Gemeinderäte aus Amden und Weesen haben auf Antrag der Arbeitsgruppe Amden und Weesen Tourismus einer Stärkung der eigenen Tourismusorganisation zugestimmt. Auch werden sie verstärkt mit Rapperswil-Zürichsee Tourismus zusammenarbeiten.

Südostschweiz
Donnerstag, 26. Dezember 2019, 12:25 Uhr Neue Zusammenarbeit mit Rapperswil-Zürichsee
Die Tourismus Region Amden und Weesen startet neue Projekte.
ARCHIV

Die lokale Tourismusorganisation Amden und Weesen Tourismus hat in den vergangenen zwei Jahren vertieft geprüft, mit welchen Massnahmen die Tourismusorganisation an Schlagkraft gewinnen kann und mit welcher übergeordneten Tourismusorganisation enger zusammengearbeitet werden soll. Dabei wurden die drei benachbarten Destinationen Heidiland Tourismus, Rapperswil-Zürichsee Tourismus und die vor kurzem gegründete Organisation Visit Glarnerland AG beurteilt.

Rapperswil-Zürichsee Tourismus hat ein massgeschneidertes Leistungsangebot. Dies und weitere Synergie-Effekte sollen nun für Amden und Weesen genutzt werden, schreibt Amden und Weesen Tourismus in einer Mitteilung. Die Frage nach der Zusammenarbeit mit den beiden anderen geprüften Tourismusorganisationen Heidiland und Visit Glarnerland AG wurde bewusst offengelassen. Dies werde in Zukunft situativ entschieden.

Amden und Weesen Tourismus werde von der Marktstärke von Rapperswil-Zürichsee Tourismus und deren Angliederung an Zürich Tourismus profitieren können. Mit knapp 6.3 Millionen Hotellogiernächten ist die Region Zürich schweizweiter Spitzenreiter. Ihre Gäste wie auch die dortigen Einwohner gelangen in einer knappen Stunde mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln in das Naherholungsgebiet Amden in den Bergen und Weesen am See. Diese Gäste bilden somit eine wichtige Zielgruppe.

Zugang zu einem grösseren Markt

Das Wirkungsgebiet des Vereins Amden und Weesen Tourismus erstreckt sich über beide Gemeinden und wird als lokale Tourismusorganisation weiterhin unabhängig agieren. Das Dienstleistungsangebot werde neu ausgerichtet und für die Leistungserbringer der beiden Gemeinden werde der Verein Schaltzentrale, Berater und Dienstleister sein.

Kosten-Nutzen Überlegungen und der Anschluss an eine andere Tourismusdestination versprechen den Tourismus-Verantwortlichen den Zugang zu einem weitaus grösseren Markt. Die Tourismusstrategie des Kantons St. Gallen verfolgt zudem das Ziel, die grossen vier Destinationen, zu denen auch Rapperswil-Zürichsee gehört, zu stärken.

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