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Loipenprojekt in Surses geht an Gemeinde

Das Projekt «Loipas Surses» ist laut den Initianten, den Ex-Biathleten Markus Margreth und Peter Janutin, grösstenteils abgeschlossen.

Jano Felice
Pajarola
Freitag, 13. Dezember 2019, 04:30 Uhr
Langläufer auf Loipe
Die Kommission der «Loipas Surses» wird nun aufgelöst.
ARCHIV

Die Gemeinde Surses hat vor drei Jahren eine fünfköpfige Kommission eingesetzt, um ein Gesamtkonzept für die Langlaufloipen von Savognin bis Bivio auszuarbeiten, wie Markus Margreth in einer Mitteilung schreibt. Die touristische Region habe zu jenem Zeitpunkt zu viele Loipenkilometer gehabt, die nur mittelmässig unterhalten und präpariert worden seien. Das Ziel gemäss Margreth: weniger Kilometer – dafür bestens präpariert. Im Herbst 2016 bewilligte die Gemeindeversammlung einen Kredit von 1,3 Millionen Franken für das Projekt, das den Schwerpunkt auf Rona legte, das «idealste Langlaufgebiet im Tal».

Spezialloipe für «Hündeler»

Umgesetzt wurden in der Folge teils neue Streckenführungen, Trasseeverbreiterungen, leichte Erdbewegungen, Planien, kleine Rodungen Brücken sowie eine Kunstschnee-Anlage für drei Kilometer Loipe, ausserdem ein Gebäude für die Loipenmaschine mit Toilette sowie kleinem Wachs- und Umkleideraum. An der Nachtloipe in Savognin wurde eine bessere Beleuchtung angebracht. Speziell präpariert werden in Rona eine vier Kilometer lange Loipe für Langläufer mit Hunden und ein zwei Kilometer langer Rundkurs für Spaziergänger und Hundebesitzer. Damit soll die Qualität der Loipen garantiert werden, wie Margreth schreibt.

Die Kommission wird nun aufgelöst und «Loipas Surses» an die Gemeinde übergeben. Wichtig sei jetzt, so Margreth, dass die Gemeinde darauf achte, das Projekt nachhaltig zu pflegen und zu unterhalten, und dass die Tourismusorganisation es gut vermarkte. «Dann sind wir überzeugt, dass es eine echte touristische Bereicherung für die Region wird.» (jfp)

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