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Die Parahotellerie legt zu

Die sogenannte Parahotellerie verzeichnete 2018 in der Schweiz mehr als 16 Millionen Logiernächte. Unter dem Begriff Parahotellerie können sämtliche Unterkunftsmöglichkeiten verstanden werden, die zwar Hotellerie bieten, aber kein Hotel sind.

Südostschweiz
Montag, 17. Juni 2019, 09:04 Uhr Gute Zahlen - auch in Graubünden
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Die Parahotellerie registrierte 2018 insgesamt 16,6 Millionen Logiernächte.
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Gegenüber 2017 entsprechen die über 16 Millionen Übernachtungen einer Zunahme von 4,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung schreibt. Gut zwei Drittel davon entfielen auf die inländische Nachfrage, die mit 11,2 Millionen Logiernächten ein Plus von 2,9 Prozent verbuchte. Die Logiernächtezahl der ausländischen Besucherinnen und Besucher stieg um 6,9 Prozent auf 5,4 Millionen, wobei diese Gäste zu einem Grossteil aus Europa stammten (4,5 Millionen Logiernächte). Soweit einige der definitiven Ergebnisse des BFS.

Erfolgreiche Ferienwohnungen 

Im Jahr 2018 ging der grösste Anteil der Logiernächte in der Parahotellerie auf kommerziell bewirtschaftete Ferienwohnungen zurück (45,5 Prozent). Mit einem Jahrestotal von 7,5 Millionen Logiernächten nahm die Nachfrage gegenüber 2017 um 2,9 Prozent zu. Bei den inländischen Gästen wurden 4,4 Millionen Logiernächte verbucht (–1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr), bei den ausländischen Gästen 3,2 Millionen (8,9 Prozent mehr). Über 80 Prozent der Logiernächte der ausländischen Gäste wurden von Gästen aus Europa generiert (2,6 Millionen).

In der Ostschweiz wurden dabei rund 2,18 Millionen Logiernächte verzeichnet. Rund 1.5 Millionen von inländischen Gästen und 705'000 von Gästen aus dem Ausland.

Erfolgreiche Campingplätze

Wie das BFS weiter schreibt, registrierten die Campingplätze im vergangenen Jahr schweizweit 3,6 Millionen Logiernächte, 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon gingen 2,4 Millionen Logiernächte auf das Konto von inländischen Gästen, was einer Zunahme von 12,0 Prozent entspricht. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland verzeichneten 2,6 Millionen Logiernächte (+14,4 Prozent). Diese Zunahme ist in erster Linie den Gästen aus Europa zuzuschreiben. Sie sorgten mit einem Plus von 14,5 Prozent für die meisten Logiernächte (1,3 Millionen).

Auch die Bündner Campingplätze konnten sich über mehr Gäste freuen. Fast zehn Prozent aller Logiernächte auf Schweizer Campingplätzen fallen 2018 auf Graubünden. In Zahlen sind das fsat 354'000. Im Durchschnitt blieben die Camper drei Nächte in Graubünden. (ham)

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