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Berühmte «The Beach»-Bucht in Thailand bleibt für Urlauber gesperrt

Der Film «The Beach» mit Leonardo DiCaprio hat die thailändische Maya Bay weltberühmt gemacht und war zugleich ihr Fluch - nun haben die Behörden die Traumbucht für weitere zwei Jahre für Touristen gesperrt, um der Natur eine Chance zu geben.

Agentur
sda
Donnerstag, 09. Mai 2019, 11:26 Uhr Bangkok
Die von Felsen gesäumte Traumbucht auf der thailändischen Insel Ko Phi Phi bleibt für weitere zwei jahre für Touristen gesperrt. Der Touristenansturm hatte zu massiven Umweltschäden geführt. (Archivbild)
Die von Felsen gesäumte Traumbucht auf der thailändischen Insel Ko Phi Phi bleibt für weitere zwei jahre für Touristen gesperrt. Der Touristenansturm hatte zu massiven Umweltschäden geführt. (Archivbild)
KEYSTONE/EPA/STRINGER

Die von Felsen gesäumte Bucht auf der Insel Ko Phi Phi Ley mit dem weissen Strand und türkisblauem Wasser war im vergangenen Juni für Besucher gesperrt worden, nachdem der durch «The Beach» ausgelöste Touristenansturm zu massiven Umweltschäden geführt hatte. Bis zur Sperrung waren per Boot täglich bis zu 5000 Urlauber in die Bucht gefahren worden. Der Ansturm hatte zu Bodenerosion, entwurzelten Bäumen und schweren Schäden an den Korallen geführt.

Ursprünglich sollte die Sperrung vier Monate dauern, sie wurde seitdem mehrfach verlängert. Nun habe die Nationalparkverwaltung eine Verlängerung um zwei Jahre beschlossen, sagte der Meeresbiologe Thon Thamrongnawasawat am Donnerstag. Damit solle der Natur die Möglichkeit gegeben werden, sich weiter zu erholen.

Wenn die Maya Bay wieder geöffnet wird, soll die Zahl der Tagestouristen begrenzt werden, Boote dürfen künftig nicht mehr in der Bucht ankern. Der Tourismusverband der Provinz Krabi, zu der Kho Phi Phi Ley gehört, kritisierte die Entscheidung als «ungerecht». «Maya Bay ist das Herz des Tourismus», sagte Verbandschef Wattana Rerngsamut.

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