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Bündner Betten waren gut gefüllt

Graubünden darf sich über steigende Zahlen bei den Logiernächten freuen. Im Vergleich zum März im Vorjahr verzeichnete der Kanton im Schnitt ein Plus von knapp 3,5 Prozent.

Südostschweiz
Dienstag, 07. Mai 2019, 12:12 Uhr Logiernächte-Bilanz

Die Schweizer Hotellerie hat im März 2019 wieder etwas zugelegt. Die Übernachtungen stiegen um 0,6 Prozent auf 3,35 Millionen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Januar und Februar war die Zahl der Logiernächte noch geschrumpft. 

Im gesamten ersten Quartal 2019 nahmen die Übernachtungen um 1,1 Prozent auf 9,29 Millionen ab, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag in einer Mitteilung erklärte. Allerdings fanden die Osterfeiertage 2019 im Gegensatz zum Vorjahr erst im April statt, was einen Vergleich erschwere.

Der Rückgang ist sowohl auf die inländischen als auch die ausländischen Gäste zurückzuführen. Bei den Schweizer Gästen nahmen die Übernachtungen im ersten Quartal um 0,8 Prozent auf 4,57 Millionen ab. Bei den ausländischen Touristen gab es einen Taucher um 1,5 Prozent auf 4,71 Millionen.

Graubünden im Hoch

Im Kanton Graubünden durften die Hotelliers im März nicht klagen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten sie einen Zuwachs von 3,4 Prozent. Auch hier legten die Schweizer Gäste zu. Das grösste Wachstum gab es jedoch bei Gästen aus Belgien (+130.2%), Brasilien (+147.4%) und Indien (+86.5%).

Die höchste Zunahme bei den Logiernächten durften im März die Destinationen Bregaglia Engadin (+59.7) und San Bernardino/Mesolcina/Calanca (+29.7%) vermelden. Der grösste Rückgang im Vergleich zum Vorjahr verbuchte hingegen Savognin Bivio Albula (-10.1%). (so/sda)

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