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Ein Anlass, der in den Kalender der Region passt

Das Livestyle-Festival Sportz und Beatz will im April erstmals bis zu 5000 Besucher nach Thusis locken. Innert kürzester Zeit hat sich der Anlass zu einem wichtigen Aushängeschild der Region gemausert.

Südostschweiz
Montag, 18. März 2019, 04:30 Uhr «Sportz und Beatz»
Neben Mountainbiken, Lauferlebnissen und Klettern, stehen verschiedene Bands auf dem Programm des Sportz und Beatz.
SYMBOLBILD PIXABAY

Zum vierten Mal wird Sportz und Beatz Mitte April in Thusis über die Bühne gehen. Der Anlass am Thusner Schützenweg wächst von Jahr zu Jahr. War das Festival ursprünglich ein Bike-Anlass, stehen mittlerweile neben dem Sport auch Musik und Kulinarik im Zentrum. Im vergangenen Jahr lockte das dreitägige Festival insgesamt 3000 Besucher an, dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit rund 5000 Gästen. Die Mund-zu-Mund-Propaganda habe ihnen seit der ersten Austragung einen stetigen Besucher-Zuwachs beschert.

«Der Anlass hat sich innert kürzester Zeit zu einem wichtigen Standbein für die Region in Bezug auf Events gemausert», sagt Stephan Kaufmann, der stellvertretende Direktor von Viamala Tourismus. Die Wirkung und Wertschöpfung, die Sportz und Beatz für die Region habe, sei schwierig zu messen. Man merke aber, dass sich das Event in der Szene einen Namen geschaffen habe und Menschen aus der ganzen Schweiz und auch aus dem süddeutschen Raum anlocke.

«Andere Destinationen, die auf die Karte Bike setzen, haben viel grössere Infrastrukturen. Die Region Viamala hat sich aber mitunter dank Sportz und Beatz zu einem Geheimtipp in der Szene entwickelt», so Kaufmann, der sich über diese Entwicklung freut.

Perfekte Ergänzung des Eventkalenders

Sportz und Beatz ist laut Kaufmann zudem die perfekte Ergänzung im Eventkalender der Region. Bisher seien unter anderem vor allem der Transviamala Run und der Transruinaulta Trailmarathon die Anlässe gewesen, die bis nach Aussen gewirkt hätten. Beide Events finden jeweils im Herbst statt. Sportz und Beatz spiele nun im Frühling die zentrale Rolle.

Ob die Region die erwarteten 5000 Besucher stemmen könne, werde sich zeigen. «Wie viele Besucher dieser Event tragen kann, ist etwas, dass man von Jahr zu Jahr und step by step herausfinden muss», meint Kaufmann. Am Ruder des Anlasses seien aber gute Leute, die alles im Griff hätten. (rac)

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