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Kinder sind auf Sesselliften sicher

Vergangene Woche hat sich im österreichischen Vorarlberg ein Unfall auf einem Sessellift ereignet. Dabei stürzte ein siebenjähriger Bub aus einem Lift in die Tiefe. Das Bundesamt für Verkehr erklärt, wie es um die Sicherheit der Sessellifte in der Schweiz steht und worauf besonders geachtet wird.

Südostschweiz
Dienstag, 08. Januar 2019, 04:30 Uhr Restrisiko bleibt aber
Gemäss dem Bundesamt für Verkehr sind die Sessellifte in der Schweiz sicher.
YANIK BÜRKLI

Vergangenen Freitag ist ein siebenjähriger Junge in einem Vorarlberger Skigebiet aus einem Sessellift gestürzt. Er stürzte sieben Meter in die Tiefe und wurde mit unbestimmten Verletzungen in ein Spital geflogen.

Dies lässt die Frage aufkommen, wie sicher die Sessellifte hierzulande sind? Gregor Saladin, Mediensprecher des Bundesamts für Verkehr, sagt: «Schweizer Sessellifte und Schweizer Seilbahnen im Allgemeinen sind sowohl für Erwachsene wie auch für Kinder sehr sicher».

Kinder, die eine Mindestgrösse nicht erreichen, dürfen nicht alleine auf einen Sessellift, sondern müssen von einer Person begleitet werden, wie Saladin erklärt. Denn bei kleineren Kindern bestehe ein gewisses Risiko, unter dem Bügel des Sessellifts durchzurutschen. «Das bedeutet, sie müssen ständig beaufsichtigt sein», erklärt er weiter. Ausserdem müsse das Personal beim Einstieg überwachen, ob die Kinder korrekt sitzen. «Ansonsten müssen sie die Seilbahn, bis der korrekte Zustand wiederhergestellt ist, stoppen», sagt er.

In Frankreich beispielsweise gebe es aber bereits Systeme wie magnetische Westen, womit die Kinder auf dem Sitz festgehalten werden.

Gemäss Saladin werden generelle Statistiken über Unfälle im öffentlichen Verkehr geführt, aber auch über Seilbahnen und Sesselbahnen. Es sei so, dass pro Jahr im Durchschnitt drei bis vier Unfälle passieren würden. Viel häufiger würden sich Unfälle aber beim Ein- und Ausstieg ereignen. «In den letzten Jahren sind alle diese Zwischenfälle glimpflich abgelaufen», sagt Saladin.

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