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Engiadina Bassa Val Müstair will auf Wasser und Naturnähe setzen

Im Tourismus-Bereich darf man nicht stehen bleiben. Die Regiun Engiadina Bassa Val Müstair trifft sich deshalb zweimal jährlich und treibt ihre «Agenda 2030» voran. Sie will sich nun noch mehr auf Alleinstellungsmerkmale konzentrieren, wie sie an ihrer letzten Sitzung beschlossen hat.

Südostschweiz
Mittwoch, 21. November 2018, 12:10 Uhr «Agenda 2030» angepasst
Val Müstair
Die Regiun Engiadina Bassa Val Müstair arbeitet weiter an ihrer «Agenda 2030».
FADRINA HOFMANN

Im Jahr 2015 wurde die sogenannte «Agenda 2030» aufgesetzt. Das Leitdokument enthält die strategischen Ziele und die dazugehörigen Massnahmen für die Regiun Engiadina Bassa Val Müstair bis ins Jahr 2030. Zwei Mal pro Jahr findet deshalb eine Forumssitzung statt, in welcher das bisher erreichte und die künftigen Pläne analysiert werden.

Nach der Sitzung vom Dienstag zeigt sich das Forum zufrieden. «Die Standortbestimmung zeigt auf, dass zahlreiche regionale Leistungsträger mit einer Vielzahl von Projekten zur Förderung von Tourismus, Gesundheitsregion und Standortattraktivität beitragen», heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Als Schlüsselfaktor sahen die Anwesenden jedoch die sogenannten Alleinstellungsmerkmale, welche vermehrt bearbeitet werden müssten. Im Jahr 2019 will der Verband sich deshalb unter anderem auf natur- und kulturnahen Tourismus und die Ressource Wasser konzentrieren. Dazu wurde ein Umsetzungsplan erstellt, welcher in die «Agenda 2030» ergänzend einfliessen soll. Die Präsidentenkonferenz muss diesen Plan und das Jahresprogramm 2019 Ende November an ihrer Sitzung genehmigen. (so)

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