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Schiffshalt im Busskirch fällt ins Wasser

Die Idee eines Kursschiffs von Lachen ins Joner Busskirch ist noch nicht alt, aber bereits wieder vom Tisch.

Südostschweiz
Donnerstag, 16. August 2018, 17:49 Uhr Veränderungen
MS Glaernisch
Es wird auch künftig kein Pendlerschiff von Lachen ins Joner Busskirch geben.

Die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) steht vor Veränderungen: Um die Rentabilität zu steigern, sollen ab dem Fahrplanwechsel 2020/2021 verschiedene Anpassungen vorgenommen werden, wie aus dem Sitzungsprotokoll der Regionalen Verkehrskonferenz Zürich hervorgeht.

So sollen die ZSG-Schiffe künftig weniger schnell unterwegs sein: Anstelle der bisherigen Fahrplangeschwindigkeit von 22 bis 23 km/h soll künftig nur noch mit 20 km/h im See und mit 10 km/h im unteren Seebecken gefahren werden. Klar ist ausserdem, dass mit dem neuen Fahrplan erstmals ein Schiff im Hafen von Rapperswil stationiert wird.

Dreimal Ja, einmal Nein

Auch der Verein «Agglo Obersee» hatte vier Wünsche geäussert (Ausgabe vom 27. Juli). Einen davon hat die ZSG bereits abgelehnt: Ein Pendlerschiff von Lachen ins Joner Busskirch wird nicht realisiert. «Dafür ist die Zeit noch nicht reif», wird «Agglo Obersee»-Geschäftsführer Peter Göldi in der «Zürichsee Zeitung» zitiert.

Auf drei weitere Vorschläge vonseiten des Vereins geht die ZSG dagegen ein: Erstens sollen die Anschlüsse ab Pfäffikon auf die Insel Ufenau verbessert werden. Zweitens soll neu eine kleine Rundfahrt ab Rapperswil eingeführt werden. Dies würde ermöglichen, dass Schmerikon auch weiterhin mit dem Schiff angesteuert wird. Dort soll allerdings die Haltezeit von heute 50 Minuten deutlich reduziert werden. Das dritte Anliegen, das in die Planung aufgenommen wird, betrifft eine Rundfahrt zwischen Rapperswil, der Insel Ufenau, Pfäffikon sowie den Gemeinden entlang der Seeufer bis Höhe Richterswil und Stäfa.

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