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Jenny: «Wenn du so etwas siehst, bekommst du Gänsehaut»

Seit eineinhalb Wochen ist das Bärenland in Arosa für die Besucher geöffnet. Das Angebot findet bei den Gästen grossen Anklang und Bär Napa fühlt sich wohl. So klingt ein erstes Fazit von Tourismusdirektor Pascal Jenny. RSO-Redaktor Martin Deplazes hat mit ihm gesprochen.

Südostschweiz
Mittwoch, 15. August 2018, 04:30 Uhr Arosa Bärenland
Napa fühlt sich im Arosa Bärenland zuhause.
PRESSEBILD

Pascal Jenny über den Betriebsstart:

Am Eröffnungswochenende mit dem Tag der offenen Tür waren rund 6000 Gäste im Bärenland und auch die erste Betriebswoche war mit fast 5000 Besuchern erfreulich erfolgreich. Wir hören von gut besuchtem Arosa, hohen Gastronomieumsätzen, die Züge sind voll und für mich das schönste ist die hohe Verweildauer auf der Plattform.

Die Reaktionen der Besucher:

Es ist für mich nach zehn Jahren Arosa fast schon eine Überraschung: Es gibt tatsächlich fast nur gute Feedbacks. Die Leute verstehen, dass es eine Mischung zwischen Tierschutz und Tourismus ist. Was auch toll ist, unsere Pfleger und Informationspersonen werden oft angesprochen, die Leute stellen Fragen zum Bären wie: «Wann badet er? Geht ihr in Winterruhe? Versteckt er sich manchmal vor den Menschen?» Die Leute interessieren sich wirklich für das Tier.

Mitbewohner für Napa:

Was wir auch oft gefragt werden, ist, wann die nächsten Bären kommen werden. Und es sieht so aus, dass wir im Frühling 2019 weitere Bären retten und ihnen im Arosa Bärenland ein neues zuhause geben können.

Die Gondelfahrt hinauf zum Bärenland:

Ich bin selbst schon zweimal in einer Gondel gefahren, die sehr gut besucht war. Man hatte fast das Gefühl es sei mitten im Winter. Man merkt auch, dass die Arosa Bergbahnen voll hinter dem Bärenland stehen und die Bahnfahrer informieren die Gäste, wo sie den Bären gerade sehen können. Da sieht man schon fast wie die Gondel schwankt, wenn alle Leute auf eine Seite rüber drücken.

Gänsehaut-Momente mit dem Bären:

Ich war am Sonntag als letzter auf der Plattform und habe den Abschluss gemacht. Da ist Napa zu einigen Stauden getrottet und hat sich dort einen Schlafplatz gemacht und die Nacht dort verbracht. Wenn du so etwas siehst, bekommst du Gänsehaut und siehst, dass das ein tolles zuhause für Napa ist.

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