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Jenny: «Sie kommen wegen des Feuerwerksverzichts»

Bär Napa war der Anstoss: Am 1. August verzichtet die Gemeinde Arosa auf das traditionelle Feuerwerk. Gemäss der Tourismusorganisation lockt genau dieser Umstand nun mehr Gäste in den Tourismusort. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Südostschweiz
Mittwoch, 11. Juli 2018, 16:41 Uhr Reaktion auf Aroser Entscheid

In Arosa ist seit letzter Woche der Bär los. Der ehemalige Zirkusbär Napa wurde als erstes Tier ins Arosa Bärenland gebracht. Seither wird fleissig über den Tourismusort in Graubünden berichtet. Damit es auch ja nicht still wird, hat die Tourismusorganisation nun die nächste Bombe platzen lassen. Arosa verzichtet in diesem Jahr auf ein Feuerwerk am 1. August. Damit sollen der Bär und andere Tiere - aber auch Menschen - vor Lärm geschützt werden, so eines der Argumente.

Nicht alle sind vom Vorhaben begeistert, was unter anderem ein Leserbrief in der Zeitung «Südostschweiz» zeigt. Da dieser Mann gegen alles sei, was Arosa anpacke, sei diese Kritik nicht von Bedeutung, betonte Tourismusdirektor Pascal Jenny auf Anfrage von TV Südostschweiz. Eine erste Umfrage auf «suedostschweiz.ch» zeigt ausserdem, dass die Leser den Verzicht nur halb so wild finden:

Eines ist jetzt schon klar: Die Tourismusorganisation hat bereits am ersten Tag der Ankündigung sehr viele Reaktionen bekommen und gemäss Jenny sind diese vorwiegend positiv. Er hatte angenommen, dass diese Ankündigung bei den Besuchern nicht gut ankomme. Aber weit gefehlt, wie Jenny im nachfolgenden Interview mit TV-Südostschweiz-Reporterin Nicole Nett erklärt.

Pascal Jenny steht Rede und Antwort.

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