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Region Albula will touristisch Gas geben

Die Tourismusorganisationen in Mittelbünden und im Surses machen gemeinsame Sache.

Südostschweiz
Samstag, 12. Mai 2018, 04:30 Uhr Zusammenarbeit
In Savognin soll es mit einer neuen Gondelbahn aufwärts gehen.
ARCHIV YANIK BÜRKLI

Die Tourismusorganisationen in der Region Albula verstärken ihre Zusammenarbeit. An einem «Roundtable» unter der Leitung der Regionalentwicklung Albula haben die Lenzerheide Marketing und Support AG, Bergün Filisur Tourismus und die Tourismus Savognin Bivio Albula AG eine regionsumfassende Tourismusorganisation andiskutiert. Auch ein regionaler touristischer Masterplan wäre denkbar.

Die Region nimmt den Schwung aus den Gemeindefusionen und der Gebietsreform mit. Diverse Projekte nehmen derzeit konkrete Formen an. In Savognin wird unter anderem der Neubau einer 10er-Gondelbahn als Ersatz für den Sessellift Savognin–Tigignas geplant. Das Investitionsvolumen beläuft sich laut Daniel Fischer, Verwaltungsratspräsident der neu gegründeten Tourismus Savognin Bivio Albula AG, auf rund zehn Millionen Franken. Die Gemeindeversammlung Surses soll demnächst über einen Unterstützungskredit befinden.

Fischer spürt die Aufbruchstimmung in der Region. «Es ist ein guter Moment, um Projekte gemeinsam anzugehen.»

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Neues Gemeindehaus auf Bahnhofplatz Tiefencastel, x-leere Schul- und Gemeindehäuser in der Region, zu wenig Unterkünfte für Saison-Angestellte auf der Lenzerheide. Kein Privater könnte sich einen solchen Neubau leisten, bevor er nicht weiss, was mit den eigenen, kaum mehr genutzten, kostenintensiven Liegenschaften geschieht. Was kosten diese „Fusionsleichen“ (ungenutzte Liegenschaften) den Steuerzahler? Was ist mit diesen geplant? Lieber Herr Regionalplaner, lieber Herr Maiensäss-Grossrat, das wäre doch einmal ein Thema.

Der Titel "Gas geben" dürfte das Gegenteil sein der aus meiner Sicht überfälligen Rückbesinnung auf die "Luftkurorte"-Ära – insbesondere angesichts heutiger Nano-chemie-Cocktails (aus Verbrennungsmotoren etc.), Asthma/COPD- und Infarkt-Raten bzw. der Tatsache, dass die WHO Luftverschmutzung und Lärm als grösste Gesundheitsgefahren erkennt.

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