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Ferien in Graubünden sind verhältnismässig günstig

Ein Preisbarometer der Suchmaschine «HomeToGo» zeigt die Preisunterschiede bei Ferienunterkünften in der Schweiz im Jahr 2017. Graubünden belegt im Kantonsranking den Platz 17, etwas teurer sind die durchschnittlichen Ferienunterkunftspreise im Kanton Glarus auf Platz 14 und ein Stück günstiger im Kanton St. Gallen auf Platz 24.

Südostschweiz
Freitag, 05. Januar 2018, 04:30 Uhr Preisbarometer von «HomeToGo»
Die Region Südostschweiz war im vergangenen Jahr für Reisende verhältnismässig günstig.
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Auf dem Podest für die durchschnittlich teuersten Unterkunftspreise liegen die Kantone Uri, Obwalden und Neuenburg. Die Südostschweiz mit den Plätzen 14, 17 und 24 positioniert sich damit also im mittleren respektive hinteren Bereich der Auswertung.

Günstiges St. Gallen vor noch günstigerem Arosa

Spannend ist auch die Auflistung nach spezifischen beliebten Schweizer Ferienorten. Mit den durchschnittlich günstigsten Ferienunterkunftspreisen bildet Arosa das Schlusslicht bei insgesamt 15 ausgewerteten Ferienorten. Die Tabellenspitze teilen sich Genf, Lausanne und Interlaken, gefolgt von Bündner Vertretern wie Laax auf Platz 6 und Davos auf Platz 9. St. Gallen belegt den zweitletzten Platz und aus Glarus sind keine Daten vorhanden.

Vergleicht man die Preise in den verschiedenen Schweizer Städten, so fällt auf, dass die grösseren Städte im Jahr 2017 tendenziell teurer waren als die kleineren Ferienorte. Insgesamt betrachtete «HomeToGo»  mehr als 400‘000 Buchungen aus dem Jahr 2017 und ermittelte den durchschnittlichen Preis für Ferienunterkünfte für vier bis sechs Personen, der zwischen 223 Franken (Genf) und 104 Franken (Arosa) variierte.

Auffallend ist, dass St. Moritz nicht in der Auswertung berücksichtigt wurde. Laut den Verantwortlichen von «HomeToGo» hätten nicht genügend zuverlässige Werte vorgelegen, weswegen man den Ort nicht aufführen konnte. Ob und inwiefern Zahlen aus St. Moritz die Statistik verändern würden könnte lediglich spekulativ beantwortet werden.

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"SALE"!?
1) Was nützt es, das Angebot (Ladenhüter) nicht zu turnarounden, dafür den Preis zu verbilligen? Wenn ich ein Velo kaufen will, kaufe ich keinen Traktor, auch nicht mit Megarabatt.
2) Woran liegt es, dass gerade in der Schweiz – "Volk der Mieter", im Europa-Vergleich wohl die höchste Mieterquote – kaum die Mieter Ihren Einfluss (Marktmacht) "demokratisch" geltend machen, sondern im Gegenteil die Preise für Erst- und Zweitwohnungen (bzw. Tourismuslogis) ich eher feudalistische Abzockerei finde.
Etwa daran, dass die Eigentümer drohen "Dann bauen wir nicht mehr"? Leute, lasst euch nicht ins Bockshorn jagen (diese Angstmacherei scheint mir in der Schweiz traditionell): Weil es in der Schweiz eine WOHNEN-Pflicht gibt, lasst es doch draufankommen, weil niemand auf der Strasse stehen DARF, würde dann der Staat bauen, das, was die Immo-Haie noch viel mehr fürchten als Selbst-nicht-mehr-bauen. Dann hätten wir eher paradiesische Mieter-Zustände wie in Österreich - und sagen Sie selbst: Sind A und CH nicht ähnliche Alpenländer, müsste das nicht automatisch auch bei uns funktionieren?