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Déja-vu in Sedrun und Disentis

Déja-vu in Sedrun und Disentis

Der Tujetscher Grossrat René Epp greift ein ebenso altes wie heikles Thema wieder auf. Er fordert die Kündigung der Leistungsvereinbarung zwischen Sedrun Disentis Tourismus (SDT) und den Gemeinden Tujetsch und Disentis.

vor 3 Jahren in
Tourismus
Grossrat René Epp.
OLIVIA ITEM

Was der Tujetscher Grossrat René Epp im Lokalblatt «La -Tuatschina» schreibt, ist starker Tabak: «Um SDT in Zukunft zu stärken, müsste ausserdem die Leistungsvereinbarung zwischen den Gemeinden Disentis beziehungsweise Tujetsch und SDT gekündigt oder erneuert werden.» Eine alte Diskussion wird damit neu entfacht.

«Das war ein schlechter Kompromiss»

«Die aktuelle Version der Leistungsvereinbarung war mir schon immer ein Dorn im Auge», sagte Epp gestern auf Anfrage ergänzend zu seinem Leserbrief in der Lokalpresse. «Das war ein schlechter Kompromiss», sagte er. Ein schlechter Kompromiss insofern, als dieser damals im Februar 2016 als Reaktion auf die Kündigung der Leistungsvereinbarung durch die Gemeinde Tujetsch unter Zeitdruck geschlossen worden sei.

Nun, da eine gemeinsame Marketingpool von SDT, Andermatt Urserntal Tourismus, den Bergbahngesellschaften Disentis, Andermatt Swiss Alps sowie den Gemeinden Andermatt, Disentis und Tujetsch mit einer Substanz von 1,5 Millionen Franken in Aussicht stehe, biete sich die ideale Gelegenheit, auch erwähnte Leistungsvereinbarung zu optimieren, so Epp.

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