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Glarner schweben vielleicht bald über dem Zürichsee

Zum 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2020 baut die ZKB eine Seilbahn über das Zürcher Seebecken. Nun ist klar, wie sieben Gondeln der sogenannten ZüriBahn heissen werden. Eine trägt einen prominenten Glarner Namen.

Südostschweiz
Freitag, 13. Oktober 2017, 15:13 Uhr Namenswettbewerb
So könnte es dereinst über dem Zürichsee aussehen.
PRESSEVISUALISIERUNG

Ab Juni 2020 soll die Bahn in Betrieb gehen. Auf rund 1,4 Kilometern über dem Zürcher Seebecken will die Zürcher Kantonalbank einen 360-Grad-Blick auf Zürich, die Landschaft und eben auch auf die Glarner Alpen bieten. Die Seilbahn soll fünf Jahre als Verbindung zwischen Landiwiese und Zürihorn dienen. Bereits heute kann man dieses Erlebnis in einem 360-Grad-Video vorwegnehmen.

Das Video mit der Maus oder dem Smartphone bewegen und das 360-Grad-Erlebnis geniessen.

Obwohl das Projekt noch kein grünes Licht hat, haben die Verantwortlichen in einem öffentlichen Wettbewerb orginelle Namen für sieben Gondeln gesucht. Sie heissen Tirggeli (Gebäck, Zürcher Spezialität), Röötel (Fisch, Delikatesse aus dem Zürichsee), Leuegondeli (Anlehnung ans Zürcher Wappentier - und die ZSC Lions), Üezgi (Üetliberg - der Hügel, den die Zürcher Berg nennen), Züriblau, Guggublüemli (Züritütsch für Buschwindröschen) und - Trommelwirbel - Vrenelisgärtli (Firnfeld am Glärnisch, Anlehnung an Glarner Sage - siehe Box). (koa)

Vrenelisgärtli-Sage
Das erwähnte Firnfeld am Vrenelisgärtli ist der Ort, an dem der Sage nach das Vreneli (kleine Verena) vor Zeiten einen Garten anlegen wollte. Die Pflanzung dort oben war eine Versuchung Gottes, und so begann es zur Strafe heftig zu schneien, und das Vreneli wurde samt der Schüssel, mit der es sich gegen den Schnee zu schützen versuchte, eingeschneit und blieb seither dort oben. 
Quelle: Wikipedia

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