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Sehen und gesehen werden

TCS und die Bündner Polizei haben am «Tag des Lichts» auf der Strasse eine Aufklärungskampagne durchgeführt.

Südostschweiz
Freitag, 16. November 2018, 08:00 Uhr Tag des Lichts

Viele Unfälle auf den Strassen ereignen sich im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und die Dämmerung früher einsetzt. Und dabei sind oft schlecht beleuchtete Fahrzeuge im Spiel. Aber auch Verkehrsteilnehmende, die ohne Leuchtwesten in dunkler Kleidung auf den Strassen unterwegs sind.

Im Rahmen des «nationalen Tag des Lichts» hat die Bündner Sektion des Touring Clubs der Schweiz (TCS) deshalb am Donnerstag in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Chur und der Kantonspolizei Graubünden frühmorgens und im Feierabendverkehr eine Aufklärungskampagne durchgeführt und dabei auch präventive Beleuchtungskontrollen durchgeführt. Bei schwierigen Sichtverhältnissen sei das Licht der Scheinwerfer von grundlegender Bedeutung, sagte TCS-Kurskommissionspräsident Hansjürg Frehner. Deshalb rät er allen Verkehrsteilnehmern: «Zusätzlich zum obligatorischen Tagfahrlicht ist in der Dämmerung, bei Sonnenaufgang, am späten Nachmittag, bei Regen und Schneetreiben oder beim Befahren eines Tunnels stets das Abblendlicht einzuschalten.»

Gerade deshalb erachtet es der frühere Chef der kantonalen Verkehrspolizei als zentral, dass diese Beleuchtungseinheiten funktionieren, die Scheinwerfer gereinigt und korrekt eingestellt sind. Frehner: «Eine einwandfrei funktionierende Beleuchtungsanlage ist die Voraussetzung, dass überhaupt von einem betriebssicheren Fahrzeug gesprochen werden kann.»

Kontrolle mit Reparaturdienst

Der erste Teil der Aufklärungsaktion fand unter der Leitung der Stadtpolizei Chur in den frühen Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr bei der Kirche Masans statt. Diejenige mit der Kantonspolizei wurde zwischen 17 und 19 Uhr entlang der A28 beim Anschluss Valzeina durchgeführt.

Die Kontrollen wurden durch die Präventionskampagne «Sehen und gesehen werden» ergänzt. Mangelhafte oder gar defekte Beleuchtungen wurden an Ort und Stelle durch TCS-Patrouilleure repariert, wobei nur die Ersatzteile bezahlt werden mussten. (red)

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