×

Bündner Jägerinnen haben im Final das Nachsehen

Die Bündnerinnen Mariella Cotti und Andrea Cavegn-Beer schafften es bis in den Final bei der Wahl zur «Schweizer Jägerin». Letztlich hatte aber die Bernerin Renate König-Fahrni die Nase vorn.

Mario
Engi
Sonntag, 28. Januar 2018, 12:03 Uhr «Schweizer Jägerin» 2018–2020
Die vier Finalistinnen (v.l.): Andrea Cavegn-Beer (Graubünden), Renate König-Fahrni (Bern), Gina Imfeld (Obwalden) und Mariella Cotti (Graubünden) machten den Sieg unter sich aus.
KURT GANSNER

Aus vier Finalistinnen wählte eine Jury, in der auch der Davoser Landammann Tarzisius Caviezel sass, am Samstag in Pfäffikon die «Schweizer Jägerin» 2018-2020. Die Wahl fiel laut einer Medienmitteilung auf die 36-jährige Renate König-Fahrni aus Zweisimmen im Kanton Bern. Sie wird damit als Botschafterin die Schweizer Jagd nach aussen vertreten und löst die Tarasperin Silvana Stecher ab, welche während der letzten beiden Jahre als Jagdbotschafterin fungierte.

Die Jury, bestehend aus Vertretern der Trägerschaft sowie der Zeitschrift «Schweizer Jäger», habe bei der Entscheidung vor einer schwierigen Aufgabe gestanden. Gewinnt mit Mariella Cotti aus Sur oder Andrea Cavegn-Beer aus Rueras wieder eine Bündnerin? «Alle vier Finalistinnen sind passionierte Jägerinnen und bringen das Rüstzeug für diese anspruchsvolle Aufgabe mit – aber schlussendlich gibt es nur eine Gewinnerin», sagte Tarzisius Caviezel gemäss Mitteilung.

Die «Schweizer Jägerin» nimmt während den kommenden zwei Jahren an diversen Ausstellungen und Anlässen teil und tritt als Botschafterin der Jagd auf. Die Amtsübergabe wird vom ehemaligen Mister Schweiz Renzo Blumenthal moderiert. Und: Die Gewinnerin erhält eine komplette Jagdausrüstung im Gesamtwert von über 10‘000 Franken.

Kommentar schreiben

Kommentar senden