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Die Halbzeitbilanz fällt positiv aus

Zwei von vier Rennen des nach zehn Jahren aus der Versenkung geholten Nachtloipen Cups sind ausgetragen. Hitsch Flury und Michael Berger ziehen eine positive Zwischenbilanz.

Pascal
Spalinger
22.02.23 - 12:00 Uhr
Schneesport
Diesmal wird erneut in Klosters gestartet.
Diesmal wird erneut in Klosters gestartet.
zVg

DZ: Wie sind Sie mit den ersten zwei Veranstaltungen des diesjährigen Nachtloipen Cups zufrieden?

Hitsch Flury: Ich bin mit den ersten beiden Austragungen zufrieden. Wir haben den Anlass relativ kurzfristig auf die Beine gestellt. Schön zu sehen ist, dass wir als Team funktionieren und alle am gleichen Strick ziehen.

Michael Berger: Die beiden ersten Wettkämpfe haben schon recht gut funktioniert. Natürlich gibt es immer noch Dinge, die wir verbessern können und auch wollen, aber im Grossen und Ganzen lief es erfreulicherweise recht reibungslos.

Womit sind Sie besonders zufrieden, und was könnte noch besser werden?

Flury: Wir sind mit der Teilnehmerzahlen bei den Jungen sehr zufrieden. Die Unterstützung durch die Gemeinde, Freiwillige, Partner und Gönner ist grossartig und ermöglicht uns, den Anlass wieder aufleben zu lassen. Bei den Erwachsenen wären etwas mehr Teilnehmer schön, da haben wir noch Luft nach oben.

Berger: Ich bin besonders damit zufrieden, dass wir es nach zehn Jahren Unterbruch geschafft haben, gemeinsam (Ski  Club Davos und Ski Club Klosters) wieder eine Rennserie auf die Beine zu stellen. Besonders freut mich auch, dass wir von Sponsoren und vielen Gönnern dabei unterstützt werden. In diesem Bereich können wir uns im Hinblick auf den Nachtloipen Cup 2024 sicherlich noch verbessern. Zudem würde es uns sehr freuen, wenn unsere Rennserie noch mehr «Davoser Seelauf»-Charakter bekommen würde. Das heisst, dass die Rennen im Hobby- und Breitensport noch mehr Anklang finden würden.

Weshalb wurde der Anlass nach zehn Jahren Pause eigentlich wieder aus der Versenkung geholt?

Flury: Wir von den Nachwuchsabteilungen der Ski Clubs Davos und Klosters hatten das Bedürfnis, ein lokales und niederschwelliges Angebot für die Jungen aus der Region zu schaffen und ihnen den Zugang zur Wettkampfpraxis ohne grossen Aufwand zu ermöglich und Erfahrungen sammeln zu können.

Berger: Für uns im Ski Club Klosters Nordisch war es ein immens wichtiger erster Schritt in Richtung Zusammenarbeit mit dem Ski Club Davos im Nachwuchsbereich, vor allem, was den Wettkampfsport betrifft. Dank Hitsch Flury und Gioni Bundi ist heute möglich, was lange Zeit völlig unmöglich schien. Unsere Vision ist es, die Destination Davos Klosters als eine Langlaufregion zu sehen und vom «Gärtchen»-Denken wegzukommen. Wir trainieren teilweise zusammen und unterstützen uns bei Wettkämpfen, aber jeder bleibt bei seinem Stammclub. Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar dafür, dass wir das hinbekommen haben.

Inwiefern ist jetzt schon abzusehen, dass der Nachtloipen Cup auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt wird?

Flury: Wir werden nach Abschluss der Serie im März Bilanz ziehen. Die Idee war jedoch von Beginn weg, den Anlass respektive die Serie nicht nur ein Jahr durchzuführen. Der Anlass soll nun wieder in der Bevölkerung verankert werden. Und ja, es braucht dazu immer auch Menschen, die mit viel Idealismus anpacken und umsetzen. Dafür sind wir dankbar.

Berger: Nach dem Finale am 16. März werden wir sicherlich Bilanz ziehen und das Ganze auswerten. Ich bin mir von meiner Seite her aber schon ziemlich sicher, dass wir weitermachen werden. Es gibt auch schon Ideen dazu, wie wir den Nachtloipen Cup noch attraktiver und abwechslungsreicher gestalten könnten. Ausserdem kann man sicher jetzt schon sagen, dass die klassische Technik zu kurz gekommen ist. Hoffen wir auf mehr Schnee im nächsten Jahr, damit auch die Klassisch-Rennen alle durchgeführt ­werden können.

Der dritte Nachtloipen Cup findet am Donnerstag, 23. Februar, in Klosters statt, wieder in der Skating-Technik. Neu kann am Renntag nur noch von 17.45 bis 18 Uhr nachgemeldet werden, damit die Startvorbereitungen optimal vonstatten gehen können. Alle Teilnehmer und Besucher werden zudem gebeten, die Parkordnung einzuhalten. Falls auf dem Parkplatz beim Bündelti­schulhaus keine Parkplätze mehr frei sind, muss bei der Äujabrücke parkiert werden. Auch von da kommt man direkt auf die Loipe und ins Start-/Zielgelände. Speziell bei diesem zweitletzten Rennen ist ausserdem, dass gerade auch noch das Clubrennen des Ski Clubs Klosters in den Nachtloipen Cup vom 23. Februar integriert wird.

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