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Ragettli liefert eine grosse Show – und will spenden

In seinem neusten Parcours-Video ist Andri Ragettli nicht in der Turnhalle, sondern in der heimischen Stube anzutreffen. Der Flimser Freeski-Star tut dies, um Gutes zu tun.

Südostschweiz
Montag, 23. März 2020, 09:08 Uhr «Stay at Home Parcours»

Er hat es wieder getan: In seinem neusten Streich zeigt der Bündner Freeski- und Social-Media-Star Andri Ragettli, dass er für seine verrückten Parcours keine Turnhalle benötigt. Stilecht im Real-Madrid-Trikot turnt der frischgebackene X-Games- und Slopestyle-Weltcup-Gesamtsieger durch sein Zuhause in Flims.

Bei der «#StayAtHomeChallenge» der etwas anderen Art geht es Ragettli nicht nur um die Selbsvermarktung. Der 21-Jährige nutzt seine Reichweite von rund 350'000 Abonnenten auf Instagram, um im Kampf gegen das grasssierende Coronavirus zu helfen – indem er verspricht, für jeden «Like» einen Cent an die World Health Organization WHO zu spenden. (krt)

Hier das Video – und wie immer gilt: Nicht nachmachen!

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Great, Andri Ragettli, es wirkt auf mich etwas wie ein Zoobesuch. Derlei Affentheater-Akustik erleiden nicht wenige Mieter wie ich praktisch around-the-clock (eine Mieterin schrieb im Beobachter-Forum, der Lärm indoor sei zum Verrücktwerden) und das notabene ganz ohne Corona und bundesrätlichem Rat, zuhause zu bleiben in «My Home Is My Castle».
Dass punkto Lärm quasi «Kinder alles dürfen» und «Alte/Chronischkranke» nichts, stellt die physiologischen Tatsachen auf den Kopf, wie ich finde, denn Kinder haben von Natur aus die grössten Lebensvorratskräfte. Alte/Chronischkranke sind das Gegenteil, verletzlich. Dass eine Familie in ihrer Wohnung plärrt, johlt, trampelt, hämmert, quasi wie in einer ungepolsterten Gummizelle, während direkt neben dem Haus ein grosser Fussballplatz zum Toben wäre; dass in einem anderen Haus direkt unter dem Fenster einer älteren chronischkranken Dame seit Stunden Kinder kreischen, sie sich an eine der Mütter wendet «bitte, bitte darf ich nur eine Stunde schlafen», und diese sinngemäss antwortet «Kinder zählen; gehen Sie ins Alters-/Pflegeheim» – das sind bloss zwei kleine Beispiele aus einer pathogenen «Wohnen-Alternativlosigkeit», wo ich frage, wozu eigentlich Riesenaufwand in Spitälern/ReHa getrieben wird, wenn die Gesundheit beim Wohnen durch Lärm/Stress (in allen mir bekannten Mieterumfragen zuoberst in der Sorgen-Hitparade, ebenso bei der WHO) völlig überflüssigerweise ruiniert wird, denn das Problem wäre längst lösbar, würde man das Verursacherprinzip anwenden – ja, warum gilt das denn eigentlich nicht? – so dass wer selbst ruhig ist, entsprechen wohnt, und wer selbst laut ist, ebenfalls entsprechend wohnt.
Zumindest eine Zuflucht für Menschen mit beispielsweise Dauerkopfschmerzen oder Hirnschlag müsste geschaffen werden nur schon aus Barmherzigkeit, denn wer quasi die Hölle im eigenen Körper erlebt, muss nicht eine zweite Hölle von aussen aufgezwungen bekommen müssen, denn wohlgemerkt: auch Gesunde leiden unter Lärm.
PS:
Der Kanton ist stolz aus seine «Kulturförderung». Aber auf welcher Kulturstufe befinden sich diejenigen, die laufend Türen in Mehrfamilienhäusern knallen? Diese Kantonsgelder sind für mich nur «Schall und Rauch», solange nicht mal die Basics-Hausaufgaben gelöst werden!
https://oktoberfest-chur.webnode.com/
Leserbrief:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-03-18/corona-virus-empfe…