Sandro Viletta: Die nächsten Ziele vor Augen
Für den Engadiner hätte die Heim-WM ein Freudenfest werden sollen, stattdessen ist er einmal mehr zum Zuschauen verdammt. Im Interview mit Radio Südostschweiz sehen wir den 30-Jährigen trotzdem nicht hadern.
Für den Engadiner hätte die Heim-WM ein Freudenfest werden sollen, stattdessen ist er einmal mehr zum Zuschauen verdammt. Im Interview mit Radio Südostschweiz sehen wir den 30-Jährigen trotzdem nicht hadern.
Sandro Vilettas Verletzungsakte der vergangenen drei Jahre gleicht einem Schauermärchen. 2014 kehrten beim Mann aus La Punkt just zum Saisonauftakt in Gröden die akuten Rückenschmerzen zurück, von denen er sich die gesamte Saison nicht befreien konnte.
Im darauffolgenden Winter zog sich der 30-Jährige ebenfalls in Gröden eine Knochenprellung im rechten Knie zu. Noch vor Weihnachten musste Viletta die Saison vorzeitig beenden, auch weil sich der Rücken wieder bemerkbar gemacht hatte.
In diesen Winter startete der Kombinations-Olympiasieger von Sotschi 2014 weitgehend schmerzfrei, doch wieder wurde er von der erbarmungslosen Saslong in Gröden abgeworfen.
Am Ort, an dem Viletta bereits 2012 mit einem üblen Sturz die erste unliebsame Erfahrung gemacht hatte, zog er sich die vierte gravierende Verletzung zu. Dieses Mal bedeutete ein Kreuzbandriss sowie ein Meniskusschaden am rechten Knie das Saisonende, inklusive Out bei der Heim-WM.
In St. Moritz bleibt Viletta dieser Tage nur die Rolle als Zuschauer. RSO-Reporterin Nadja Simmen hat sich mit dem Oberengadiner über verpasste Chancen, Arbeiten am neuerlichen Comeback sowie Ziele in der Zukunft unterhalten.

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