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So eine Kamera hat sonst keiner

Im Auftrag des internationalen Skiverbandes FIS produziert die SRG das Weltsignal der Ski-WM in St. Moritz. Damit können die Rennen rund um den Globus im Fernsehen gezeigt werden. Wir haben anlässlich der WM einen ganz speziellen Kameramann besucht.

Südostschweiz
10.02.17 - 12:00 Uhr
Asylpolitik
Röbi Furrer ist einer von unzähligen Kameramännern an der Ski-WM in St. Moritz. Er hat allerdings eine ganz spezielle Perspektive. Bild Nadja Simmen
Röbi Furrer ist einer von unzähligen Kameramännern an der Ski-WM in St. Moritz. Er hat allerdings eine ganz spezielle Perspektive. Bild Nadja Simmen

Als sogenannter Host Broadcaster produziert die SRG die Fernsehbilder aller Rennen, der Abschlusstrainings, der Eröffnungszeremonie sowie aller Siegerehrungen. Nach 1974 und 2003 ist die SRG bereits zum dritten Mal für die Produktion von Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz verantwortlich.

Bei einem solchen Grossprojekt braucht es auch entsprechende Technik und entsprechendes Personal. So zeigen 38 Kameras die Herren- und Frauenabfahrt vom Start bis ins Ziel. Zum ersten Mal kommt in der Schweiz zudem eine Seilbahnkamera an einem über 1000 Meter langen Stahlseil zum Einsatz.

Des Weiteren arbeitet die SRG mit vier Super-Motion-Kameras, einer Helikopterkamera und einer Kamera am gegenüberliegenden Hang. Bei der letzteren Kamera bzw. deren Kameramann Röbi Furrer haben wir vorbeigeschaut.

Furrer ist einer von rund 300 SRG-Mitarbeitern die derzeit im Einsatz sind. Sein Job ist mit Sport vergleichbar. Während eineinhalb Stunden muss er voll konzentriert sein und vom gegenüberliegenden Hang jedem Fahrer folgen und auch Bilder von der Landschaft einfangen. Es könne nämlich sein, dass etwas Entscheidendes an einer Stelle passiere, wo keine Kamera sonst hinkomme, dann seien seine Bilder gefragt, so Furrer.

RSO-Reporterin Nadja Simmen hat Röbi Furrer ein ganzes Rennen lang begleitet:

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