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Kilde im Training weit voraus – Caviezel setzt Duftmarke

Aleksander Aamodt Kilde ist im einzigen Training für die zwei Weltcup-Abfahrten in Garmisch klar die schnellste Zeit gefahren. Mauro Caviezel überzeugte als bester Schweizer.

Südostschweiz
26.01.17 - 14:08 Uhr
Asylpolitik
Aleksander Kilde war im einzigen Training in Garmisch deutlich der Schnellste
Aleksander Kilde war im einzigen Training in Garmisch deutlich der Schnellste
KEYSTONE/AP/SHINICHIRO TANAKA

Bestklassierter Schweizer war Mauro Caviezel. Der mit der Nummer 41 gestartete Bündner, der schon vor dem Jahreswechsel in Santa Caterina mit Rang 7 im Super-G verblüfft hatte, wurde Siebenter. Der ältere der beiden Caviezel-Brüder war auf diesen Winter hin nach 21 Monaten verletzungsbedingter Absenz in den Weltcup zurückgekehrt.

Carlo Janka büsste als Zwölfter gut zwei Sekunden auf Kilde ein und war damit nur unwesentlich schneller als Weltmeister Patrick Küng. Beat Feuz, der unter anderem am rechten Knie nach wie vor die Folgen seines Sturzes am Samstag auf der Streif spürt, ging die Aufgabe verständlicherweise noch etwas verhalten an.

Der Vorsprung ist zwar gross. Doch dass Kilde Bestzeit fuhr, überraschte nicht wirklich, zumal ihm die Piste Kandahar sehr behagt. Im vergangenen Januar hatte der Skandinavier in der Abfahrt in Garmisch seinen ersten von mittlerweile zwei Weltcup-Siegen gefeiert.

Jansrud hatte im Speed-Bereich die erste Saisonphase mit vier Siegen dominiert, war aber zuletzt nicht mehr wie gewünscht in Erscheinung getreten. In Kitzbühel kam er im Super-G nicht über Rang 9 hinaus, in der Abfahrt fand er sich im Klassement abgeschlagen auf Platz 36 wieder.

In Garmisch wurde neben der herkömmlichen Abfahrt vom Samstag (und dem Riesenslalom am Sonntag) nachträglich das Ersatzrennen für die in Wengen abgesagte Lauberhorn-Abfahrt aufgenommen. Dieses Rennen findet am Freitag statt.

Garmisch (GER). Einziges Training für die Weltcup-Abfahrten vom Freitag und Samstag: 1. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) 1:55,42. 2. Kjetil Jansrud (NOR) 1,06 zurück. 3. Manuel Osborne-Paradis (CAN) 1,15. 4. Steven Nyman (USA) 1,24. 5. Peter Fill (ITA) 1,49. 6. Erik Guay (CAN) 1,61. 7. Mauro Caviezel (SUI) 1,77. 8. Andreas Sander (GER) 1,81. 9. Josef Ferstl (GER) 1,86. 10. Otmar Striedinger (AUT) 1,90. Ferner: 12. Carlo Janka (SUI) 2,09. 15. Patrick Küng (SUI) 2,30. 31. Beat Feuz (SUI) 3,26. 34. Urs Kryenbühl (SUI) 3,33. 38. Niels Hintermann (SUI) 3,54. 39. Ralph Weber (SUI) 3,70. 42. Nils Mani (SUI) 4,17. - 57 Fahrer gestartet, 55 klassiert.

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