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Mehr Schwerverletzte im Kantonsspital

Auch wenn nicht jeder Fleck in Graubünden derzeit weiss ist, die Pisten zum Ski- und Snowboardfahren werden fleissig präpariert. Und wo Sport gemacht wird, da passieren auch gerne mal Unfälle. Und von diesen zählt das Kantonsspital derzeit leider einige schwere.

Südostschweiz
Freitag, 23. Dezember 2016, 08:00 Uhr Zwischenbilanz
Das Kantonsspital zieht eine unerfreuliche Zwischenbilanz der Wintersportunfälle. Symbolbild Olivia Item

Seit dem 10. Dezember hat das Kantonsspital Graubünden über 180 Unfälle gezählt. 30 davon sind auf oder neben der Skipiste passiert. Die Anzahl der Verletzten sei zwar fast gleich hoch wie im letzten Jahr, aber der Grad der Verletzungen unterscheide sich.

Im letzten Winter gab es bloss einen Schwerverletzten - in diesem Jahr seien es bereits fünf, wie der Chefarzt der Unfallchirurgie Christoph Sommer gegenüber Radio Südostschweiz erklärte. Er erklärt sich dies mit den Schneeverhältnissen. Die Pisten seien vermutlich sehr hart und deshalb würden bei Stürzen die Verletzungen gravierender ausfallen. Zudem seien manche Verunfallte neben die Pisten - und mangels Schnee deshalb in Geröllhalden - gestürzt.

Die Folge: Bei den Verletzungen handelt es sich gemäss Sommer oft um Kopfverletzungen, Mehrfachbrüche an Armen und Beinen und dadurch entstandene innere Blutungen.

 

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