Enrico Vetsch: Auf der anderen Seite
Mit nur 26 Jahren trat Skicrosser Enrico Vetsch vor drei Jahren zurück. Seit dieser Saison ist er mit den alten Teamkollegen wieder vereint: Der Prättigauer ist der neue Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft. Am Dienstag ist er in Arosa erstmals in der neuen Funktion beim Heimweltcup dabei.
Mit nur 26 Jahren trat Skicrosser Enrico Vetsch vor drei Jahren zurück. Seit dieser Saison ist er mit den alten Teamkollegen wieder vereint: Der Prättigauer ist der neue Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft. Am Dienstag ist er in Arosa erstmals in der neuen Funktion beim Heimweltcup dabei.
Er habe kurz überlegt, als vor der Saison die Anfrage von Swiss Ski kam, Assistent des «ewigen» Skicross-Nationaltrainers Ralph Pfäffli zu werden, sagt Enrico Vetsch. Schliesslich bedeutet dies, dass er die alten Teamkollegen nun trainieren würde. Er sagte trotzdem zu, «und ich habe es bis heute keinen Moment bereut.»
Vetsch teilt sich auf dem Schnee die Aufgaben mit Pfäffli auf: «Ralph hat generell den klaren Lead. Und auf der Piste kümmert er sich um alles rund um den Start, weil er diese Elemente besonders gut sieht. Ich kümmere mich um den Rest mit der Linie und den Sprüngen.» Vetsch wird von den Athleten gelobt, mit dazu beigetragen zu haben, dass die gute Stimmung im Nationalteam zurückgekehrt sei. Vetsch seinerseits geniesst die Arbeit mit den Fahrern, aber auch mit Pfäffli. «Ich sehe ihn als Mentor an. Und er ist eine Art Koryphäe im Skicross.»
Am Dienstag wird Vetsch in Arosa die Skicross-Nati erstmals an einem Heimweltcup betreuen. Nach dem guten Saisonstart in Val Thorens mit zwei Rennen, die dem Parpaner Alex Fiva die Gesamtführung und dem Klosterser Armin Niederer immerhin Platz 5 im Weltcup bescherten, zeigt sich auch Vetsch motviert: «Wir wollen die Leistungen von Val Thorens mindestens bestätigen.»
Wie Vetsch den Trainerjob als Athlet betrachtete und mehr, verrät er in der Dienstags-Printausgabe der «Südostschweiz».(kk)
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