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Sandro Simonet: Nächste Chance in Val d'Isère

Vor knapp einem Monat ist Sandro Simonet bei seinem Weltcupdebüt in Levi als 27. gleich in die Punkteränge gefahren. Am Sonntag in Val d’Isère erhält der 21-jährige «Zickzacker» aus Tiefencastel bereits die nächste Chance auf höchstem Niveau.

Südostschweiz
09.12.16 - 09:38 Uhr
Asylpolitik

Es war  ein grossartiger Einstieg in den Weltcup für Sandro Simonet, der vor vier Jahren erstmals richtig auf sich aufmerksam gemacht hatte. Damals liess Simonet an den Youth Olympic Winter Games mit dem Sieg im Slalom, dritten Plätzen im «Riesen» und in der Kombination sowie einem elften Super-G-Rang sein Talent aufblitzen. Zweimal, 2015 und in diesem Jahr, nahm Simonet an Junioren-Weltmeisterschaften teil. Im vergangenen Winter realisierte der Slalomspezialist am 17. März im Europacup sein bisher bestes Ergebnis: Rang 6 im spanischen La Molina.

Sich mit guten Resultaten etablieren

Und nun das bemerkenswerte Weltcupdebüt, das Skiexperten lobende Worte entlockte. Simonet hingegen sagt ganz cool: «Die Piste in Levi war so gut, dass man sogar mit der Startnummer 90 hätte gewinnen können.» Simonet gewann zwar nicht das Rennen, er fuhr aber mit Sicherheit schon mal in die Notizblöcke zumindest der Schweizer Medienschaffenden, auch wenn «der Fokus weiterhin auf dem Europacup liegt. Dort will ich mich mit guten Leistungen und Resultaten etalblieren und die Startnummer verbessern.»

Fest steht, dass Simonet nach Val d’Isère nach Italien reist und dort einige Europacuprennen bestreitet. Alles weitere wird sich ergeben. Der Fahrplan stimmt auf jeden Fall. Er habe Jahr für Jahr Fortschritte gemacht, sagt Simonet. Und so gedenkt er fortzufahren. (js)

Missglückte Hauptprobe = gutes Rennen?

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