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Der Mann,der nie aufgibt

Marc Berthod nimmt erneut einen Anlauf – vermutlich den letzten. Die alpine Ski-WM an seinem Wohnort St. Moritz ist mit ein Grund, weshalb es der 32-Jährige nochmals versucht.

Südostschweiz
20.07.16 - 07:00 Uhr
Asylpolitik

Marc Berthod hat in seiner Karriere viel durchgemacht. Immer und immer wieder muss der St. Moritzer einen neuen Anlauf nehmen. Er, der einst in die Herzen der Schweizer Skifans gefahren war, als er am 7. Januar 2007 den Weltcupslalom sowie ein Jahr später den Riesenslalom in Adelboden gewonnen und sich 2007 im schwedischen Are in der Superkombination auch eine WM-Bronzemedaille gesichert hatte. Ein paar Spitzenklassierungen folgten später noch, aufs Podest reichte es Berthod aber nicht mehr. Stattdessen warfen ihn immer wieder Verletzungen zurück. Auch im Januar erwischte es ihn wieder. Berthod stürzte in der Europacup-Abfahrt in Davos schwer, erlitt diverse Verletzungen. Dabei sollte dieses Rennen dem Athleten neues Selbstvertrauen geben.

Nun trainiert Berthod wieder. «Es fiel mir nicht leicht, wieder einen Anlauf zu nehmen», verrät er. «Die WM ist mit ein Grund, weshalb ich mich dafür entschieden habe.» Sollte er sich einen Startplatz in St. Moritz sichern, käme dies zwar einer Überraschung gleich, andererseits wäre es nicht untypisch für Marc Berthod, den Mann, der nie aufgibt. Bis 2013 (Schladming) erfüllte er stets die WM-Selektionskriterien – bei allen Problemen, die ihn gerade plagten. (js)

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