Erfolgreiche La Diagonela
Die zweite Ausgabe des Volkslaufhappenings La Diagonela und La Pachifica in klassischer Technik konnte bei optimalen Verhältnissen durchgeführt werden. Rund 750 Läufer absolvierten die Distanz über 55 km oder die gemütlichere Variante über 30 km von Pontresina nach Zuoz.
Die zweite Ausgabe des Volkslaufhappenings La Diagonela und La Pachifica in klassischer Technik konnte bei optimalen Verhältnissen durchgeführt werden. Rund 750 Läufer absolvierten die Distanz über 55 km oder die gemütlichere Variante über 30 km von Pontresina nach Zuoz.
«Dank des unermüdlichen Einsatzes der Werkgruppen der einzelnen Gemeinden und vieler freiwilligen Helfer konnte den Athleten aus dem In- und Ausland eine sehr abwechslungsreiche und attraktive Strecke über 55 km angeboten werden», betonten die Organisatoren in einem Schreiben.
Die La Diagonela wurde in Zuoz gestartet und führte über Madulain, La Punt, Bever auf den Golf Samedan, wo einige interessante Schlaufen eingebaut wurden. Eine Strecke, welche dank der Live-Übertragung skandinavischer Fernsehstationen, das Engadin und seine Landschaft in die Welt getragen hat.
Keine Überraschungen
Petter Eliassen, der Dominator in der Langdistanzszene, stellte einmal mehr sein Können unter Beweis und distanzierte in einem Schlusssprint den WM-Goldmedaillengewinner Tord Asle Gjerdalen auf den zweiten Platz. Dritter wurde mit Morde Eide Pedersen ein weiterer Norweger.
Bei den Damen siegte Britta Johannson Norgren aus Schweden. Zweite wurde die Österreicherin Katerina Smutna. Die Lokalmatadorin Seraina Boner aus Klosters wurde wie im Vorjahr Dritte.
Die La Pachifica, welche über 30 Kilometer von Pontresina nach Zuoz führte, wurde bei den Herren auch in diesem Jahr wieder von Daniel Sandoz gewonnen. Bei den Damen siegte die Italienerin Chiara Caminada.
Postiver Blick in die Zukunft
«Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf und konnten bereits viel lernen» sagte OK-Präsident Ramun Ratti. «Wir werden uns nun bereits an die Organisation der nächsten La Diagonela und La Pachifica machen», fügt er hinzu. Thomas Granlund, Rennleiter, ist zudem überzeugt, dass sich La Diagonela in der Serie in ein paar Jahren mit den Grossen wie dem Vasalauf in Schweden, dem Birkebeinerrennet in Norwegen oder der Marcialonga in Italien messen kann. (so)
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