Markus Wolf: «Die Schweiz kann Winterspiele stemmen»
Vor einem Jahr übernahm der Bündner Markus Wolf bei Swiss-Ski den Vorsitz in der Geschäftsleitung. Zum Skiverband war der Domat/Emser als Sportdirektor im Sommer 2013 gestossen.
Vor einem Jahr übernahm der Bündner Markus Wolf bei Swiss-Ski den Vorsitz in der Geschäftsleitung. Zum Skiverband war der Domat/Emser als Sportdirektor im Sommer 2013 gestossen.
Im Interview begrüsst der 42-jährige Markus Wolf es sehr, dass im Wallis und in Graubünden die Initiative ergriffen worden ist, eine Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 vorzubereiten: «Winterspiele sind für mich der sportliche Grossanlass, den die Schweiz noch stemmen kann. Ich bin überzeugt, daraus ergäben sich wichtige Impulse für den Schweizer Sport, ja für das ganze Land.»
Wolf äussert sich auch zu den soeben in Sölden ohne Top-3-Rangierung in den Weltcup-Winter gestarteten Alpinen, deren Saison er trotz gewichtigen Rücktritten und Verletzungssorgen nicht abschreibt. Swiss-Ski habe zwar durchaus den Anspruch und die Erwartung, Podestplätze zu erreichen. Doch gleichzeitig plädiert der ehemalige Unihockey-Spitzenspieler und -Nationaltrainer dafür, dass sich die verletzten Athleten die nötige Zeit zur Rückkehr nehmen: «Wir sollten in dieser Saison nichts erzwingen. Wer eine Verletzung hat, soll nicht 'murksen', sondern diese richtig auskurieren, so dass er für die Saisons danach, wo sich Heim-WM, Olympische Spiele und WM folgen, wirklich gesund und bereit ist.»
Weitere Themen im Interview sind die Skispringer um Simon Ammann, die Langläufer mit Teamleader Dario Cologna sowie die Nordische Kombination als Sorgenkind. (si)
Das Interview mit Markus Wolf
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.