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Neue Herausforderung für Rafael Ratti

Beim Bestreben eine Schweizer «Langlauf-DNA» zu etablieren, holt Swiss-Ski Rafael Ratti als Trainer ins Boot. Der 32-jährige Engadiner formuliert ehrgeizige Ziele.

Südostschweiz
21.10.15 - 21:18 Uhr
Asylpolitik

Als im Frühjahr nach dem Abgang des Norwegers Torstein Drivenes eine Vakanz im Langlauf-Trainerteam von Swiss-Ski entstand, schlug die Stunde von Rafael Ratti. Der 32-jährige Engadiner wurde angefragt – und sagte gerne zu. Für ihn ist es eine Rückkehr, lief Ratti doch einst mit Toni Livers und Curdin Perl um die Wette. Nun trifft Ratti die Athleten in einer anderen Funktion wieder.

Weil das Potenzial zur Weltcup-Karriere nicht da war, trat Ratti früh vom Spitzensport zurück und konzentrierte sich auf sein Sportstudium. Eine etwaige Trainertätigkeit war da bereits im Hinterkopf. In den letzten beiden Jahren wirkte Ratti als Trainer beim Liechtensteiner Verband, wo er sämtliche Kaderstufen betreute.

Bei Swiss-Ski kümmert er sich nun zusammen mit Hitsch Flury um die Trainingsgruppe 2, der auch die Bündner Gianluca Cologna und Jöri Kindschi angehören. Ratti sieht sich aber primär als einer von mehreren, bestens vernetzten Trainern im Dienste des Schweizer Langlaufs. Er sagt: «Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, wohin die Entwicklung unseres Sports geht und dementsprechend vorgehen.» (jok)

Am Donnerstag in der Zeitung «Südostschweiz»:
Ein Porträt über Rafael Ratti

 

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