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Nina Ragettli beendet ihre Karriere

Nach einer 19-monatigen Verletzungspause erklärt die Freeski Halfpipe A-Kader-Fahrerin Nina Ragettli ihren Rücktritt. Kurz vor den Olympischen Spielen in Sotschi vom Februar 2014 verletzte sich die Bündnerin am rechten Knie. Von dieser Verletzung hat sie sich nie mehr ganz erholt.

Südostschweiz
11.09.15 - 10:40 Uhr
Asylpolitik

Vor fast zwei Jahren, im Vorfeld der Olympischen Spiele in Sotschi, verletzte sich die Freeski Halfpipe-Spezialistin Nina Ragettli in Nordamerika am rechten Knie. Nachdem der beschädigte Knorpel operativ entfernt worden war, konnte die 22-jährige Bündnerin aus Valendas zwar an der Olympia-Premiere starten, musste sich danach aber weiteren Operationen unterziehen.

Nachdem drei weitere chirurgische Eingriffe im April 2014, im Oktober 2014 und im April 2015 keine wesentliche Verbesserung gebracht haben, hat sich Ragettli nun entschieden, vom Leistungssport zurückzutreten. Dies teilte Swiss-Ski am Freitag mit.

Auf sämtliche Eingriffe hat mein Knie nicht wie erhofft reagiert, wird Ragettli in der Mitteilung zitiert. Ihr Knie produzierte als Reaktion auf die Operationen übermässig Bindegewebe und das Kniegelenk ist in der Folge stark verwachsen.

In erster Linie will ich mir so den Druck wegnehmen, möglichst schnell wieder auf den Ski stehen zu müssen. Der Fokus liegt jetzt darauf, irgendwann wieder schmerzfrei den Alltag bewältigen zu können. Der mentale Abstand zum Leistungssport wird den Heilungsprozess hoffentlich positiv beeinflussen, so die Junioren-Weltmeisterin 2013 weiter. Ihre grössten sportlichen Erfolge realisierte sie im August 2013 mit dem sechsten Platz beim Weltcup in Cardrona in Neuseeland sowie im Dezember 2013 mit dem vierten Platz am The North Face Park and Pipe Open.

Ragettli will nun ihr Praktikum fertig absolvieren, um die Berufsmaturität zu ihrem Handelsdiplom des Sport-Gymnasiums Davos zu erlangen. (so)

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