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Waltert trifft auf Argentinierin

Waltert trifft auf Argentinierin

Paula Ormaechea heisst die erste Hürde für Simona Waltert auf dem Weg ins Hauptfeld der Australian Open. Die Churerin dürfte mit einem guten Gefühl in die Startpartie gehen. 

Roman
Michel
09.01.22 - 16:02 Uhr
Sport
Daumen hoch: Die beiden bisherigen Direktduelle mit Paula Ormaechea entschied Simona Waltert für sich. 
Bild Cyril Zingaro

Drei Siege trennen die Churer Tennisspielerin Simona Waltert vor ihrem ersten Vorstoss ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Anfang Woche beginnt am Australian Open in Melbourne die Qualifikation. Nun ist bekannt, auf wen die 21-jährige Bündnerin zum Auftakt trifft: Paula Ormaechea, Argentinierin, aktuell die Nummer 212 der Welt und damit bloss sieben Positionen vor Waltert klassiert. Die 29-jährige bringt allerdings deutlich mehr Erfahrung mit als ihre Widersacherin aus der Schweiz. Ormaechea hat auf ITF-Stufe bereits 15 Turniere gewonnen, dieses Wochenende stand sie im Final des Vorbereitungsturniers in Traralgon, den sie allerdings verlor. Im Oktober 2013 stand Ormaechea im WTA-Ranking an 59. Position, ihre höchste Klassierung bisher. 

Dennoch dürfte Waltert dem Duell mit der Argentinierin positiv entgegenblicken. Die zwei bisherigen Direktduelle, beide im Jahr 2021, entschied die Bündnerin für sich. 

Die Erfahrungen aus Wimbledon

Waltert steht in Melbourne zum zweiten Mal in ihrer Karriere in einem Qualifikationsfeld für ein Grand-Slam-Turnier. Ihre Premiere erlebte sie im vergangenen Sommer in Wimbledon, als sie nach einem Sieg zum Auftakt in der zweiten Runde scheiterte. «Diese Erfahrungen werden mir helfen», ist Waltert überzeugt. «Ich kenne die Abläufe und das ganze Drumherum an einem Grand Slam nun schon etwas besser.» Kurz nach Weihnachten reiste die Bündnerin mit ihrem Trainer Stéphane Bohli nach Down Under. Die Zeit nutzte Waltert, um sich an die ungewohnten klimatischen Bedingungen heranzutasten. In der vergangenen Woche bestritt sie zudem ein Vorbereitungsturnier in Traralgon, wo sie allerdings bereits in der ersten Runde an der Japanerin Kurumi Nara (WTA 185) scheiterte. Aber wie heisst es so schön: Wenn die Hauptprobe missglückt … 

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