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Corin Rüttimanns Schweden-Abenteuer endet abrupt

Corin Rüttimanns Schweden-Abenteuer endet abrupt

Corin Rüttimann erlitt letzte Woche einen Bandscheibenvorfall und wurde bereits in der Schweiz operiert. Somit verpasst sie mit dem Schwedischen Verein Endre IF die Playoff-Halbfinals.

Südostschweiz
vor 2 Monaten in
Unihockey
Piranha Chur
Corin Rüttimann, hier noch in den Farben von Piranha Chur, erlitt einen Bandscheibenvorfall.
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Es hätte ein letztes Schweden-Abenteuer werden sollen: Corin Rüttimann, eigentlich Spielerin von Piranha Chur, machte von einer Austiegsklausel ihres Vertrages Gebrauch und verliess die Churerinnen während der Saison vorübergehend nach Schweden. Dort wollte sie mit dem Spitzenteam Endre die Playoffs zu bestreiten.

Wie Swiss Unihockey nun schreibt, ist dieses Abenteuer zu einem jähen Ende gekommen. Corin Rüttimann habe letzte Woche einen Bandscheibenvorfall erlitten und sei bereits in der Schweiz operiert worden, wie es heisst. Somit verpasst sie mit Endre IF die Playoff-Halbfinals gegen Pixbo Wallenstam mit ihrer Nationalteamkollegin Lara Heini im Tor.

Damit ist die Bündner Torhüterin Lara Heini die einzige Schweizer Spielerin, die in der besten Unihockeyliga der Welt im Halbfinal im Einsatz steht. Und es kommt auch nicht zum Bündner Duell zwischen Heini, die bei Pixbo spielt und Rüttimanns Team Endre. Die Serie Pixbo gegen Endre beginnt am 8. April. Im anderen Halbfinale stehen sich Thorengruppen IBK und KAIS Mora gegenüber.

Auch bei den Männern ist mit Jan Zaugg nur noch ein Nationalspieler in den Playoffs dabei. Mullsjö konnte letzte Woche gegen IBK Dalen die Viertelfinal-Serie mit 4:2 für sich entscheiden. 8:7 nach Verlängerung endete die letzte Partie der Serie, bei der Zaugg einen Treffer beisteuerte. Am Ostermontag kam es dann zum Auftakt der Halbfinal-Serie gegen Qualifikationssieger Storvreta. Diese Partie war lange Zeit eine enge Angelegenheit: Nach 40 Minuten stand es 5:5. Dann ging Storvreta bis zur 49. Minute mit 7:5 in Führung. Mullsjö versuchte in den Schlussminuten noch einmal alles, nahm den Torhüter raus, aber kassierte drei Tore ins leere Gehäuse. Auch in dieser Partie skorte Zaugg: Er gab den Assist zum 1:1.

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