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Braillard: «Der Erfolgshunger ist sehr gross»

In der Saison 2018/19 wurde Tim Braillard in Schweden in der besten Unihockey-Liga der Welt zum besten Center ausgezeichnet. Nun ist der Prättigauer zurück bei Alligator Malans und hat uns fünf Fragen zu seiner Rückkehr in die Schweiz beantwortet.

Südostschweiz
Dienstag, 24. März 2020, 10:49 Uhr Unihockey
Tim Braillard kehrt als bester Schweizer Center von Schweden zu Alligator Malans zurück.
SWISS UNIHOCKEY

Tim Braillard, was bedeutet es Ihnen, nächste Saison wieder bei Alligator Malans zu spielen?

Tim Braillard: In erster Linie verspüre ich eine riesige Freude, nächstes Jahr mit all den alten Kollegen wieder angreifen zu können. Ungewiss ist jetzt halt, in welchem Rahmen die «Pre-Season» ausfallen wird. Aber ich hoffe, dass wir bald wieder als Team zusammenkommen und uns auf die nächste Saison vorbereiten können.

War die Rückkehr ein Herzensentscheid?

Auf jeden Fall. Der Verein liegt mir sehr am Herzen und ich habe mein gesamtes Umfeld hier. Ich merke, dass die Rückkehr der richtige Entscheid war. Die Vorfreude ist bereits jetzt sehr gross – obwohl die alte Saison gerade erst zu Ende ging.

Die Erwartungen an Sie werden hoch sein. Bedeutet die Rückkehr auch einen gewissen Druck?

Eine gewisse Erwartungshaltung wird wohl schon vorhanden sein. Ich glaube jedoch, dass ich mir selber den grösseren Druck aufsetze. Bisher habe ich Druck immer gemocht, gerade vor grossen Spielen wie Cupfinal oder Superfinal. Meist kann ich genau dann mein bestes Unihockey zeigen. Deshalb bin ich gar nicht so unglücklich, dass ich einer gewissen Erwartungshaltung begegnen werde.  

Ist es Ihr Ziel, mit Alligator Malans Titel zu gewinnen?

Ganz bestimmt. Gerade auch, weil ich die beiden Jahre in Schweden keine Finalspiele hatte und auch keinen Titel gewann. Auch zuvor bei Malans hatten wir zwei eher schwierigere Saisons. Es ist also eine Weile her, seit ich zuletzt um einen Titel spielen durfte. Deshalb ist bei mir der Erfolgshunger im Moment sehr gross. Ich hoffe, wir können diesen nächste Saison bestmöglich stillen.

Was haben Sie aus den zwei Jahren in Schweden mitgenommen?

Ich habe schon das Gefühl, dass ich mich in Schweden gut entwickeln konnte. Gerade im Offensivspiel mit Ball habe ich Fortschritte erzielt. Das versuche ich nächste Saison einzubringen. Gleichzeitig durfte ich mich in Schweden viele Erfahrungen sammeln und mich als Mensch weiterentwickeln. Auch habe ich erfahren, wie es ist, als Ausländer in ein Team zu kommen und worauf es ankommt, damit man seine Leistung bringen kann. Ich hoffe, dass diese Erfahrungen nun auch uns als Mannschaft stärker machen.

(zuj/krt)

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