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Iron Marmots: Droht nun der Abstieg?

In der NLB-Playout-Halbfinalserie gegen den UHC Sarganserland liegen die Iron Marmots Davos-Klosters mit 1:2 Siegen zurück. Die Bündner müssen nun beide Wochenendspiele gewinnen, um den vorzeitigen Klassenerhalt zu schaffen.

Südostschweiz
Donnerstag, 12. März 2020, 09:25 Uhr Unihockey
In den Spielen 4 und allenfalls 5 gegen den UHC Sarganserland sind die Iron Marmots auf einen starken Rückhalt angewiesen.
PRESSEBILD

von Iron Marmots Davos-Klosters

Jetzt geht es um die Wurst: Nachdem die Marmots das dritte Spiel in der Serie knapp im Penaltyschiessen verloren haben, ist nun das Motto, verlieren verboten. Den ersten Matchball abzuwehren gilt es bereits am Samstag in Sargans, bei einem Sieg winkt die Belle am Sonntag vor heimischem Publikum.

Spannende Ausgangslage

Die Playouts schreiben spezielle Geschichten, ganze 23 Punkte trennten die beiden Kontrahenten in der Meisterschaft. Gerade Mal vier Siege stehen beim UHC Sarganserland auf dem Konto und nun stehen sie vor dem Ligaerhalt. Auch Marmots-Hüter Christian Hartmann findet diese Situation speziell, wusste aber, dass dies so sein könnte: «Jetzt darüber zu diskutieren, bringt uns nichts. Wir wussten von Anfang an, dass wir drei Spiele gewinnen müssen, nun sind es noch zwei.»

Die Ausgangslage spricht zur Zeit für den UHC Sarganserland, welche mit ihrer passiven Spielweise die Marmots vor grössere Probleme stellen, als anfangs angenommen: «Wir haben viel und oft den Ball, haben aber Mühe, gute Torchancen herauszuspielen, da es sehr eng ist vor ihrem Gehäuse. Da müssen wir geduldiger werden», meint Hartmann, angesprochen auf die bisherigen Spiele.

Dass die Marmots mit angezogener Handbremse spielen, davon will Hartmann nichts wissen: «Wenn wir ängstlich in die Partie gehen, haben wir schon verloren. Wir müssen diese Spiele geniessen, genau dafür haben wir die ganze Saison so hart trainiert. Ich freue mich sehr auf das Wochenende und bin überzeugt, dass wir beide Spiele gewinnen.»

Weiter gelten die Auflagen, dass man sich in Sargans registrieren muss und am Sonntag für das Heimspiel maximal 215 Zuschauer in die Arkaden dürfen.

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