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Riedi skort neunfach bei inoffiziellem Schweizer Rekordsieg

Die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft hat am Donnerstag die Pflichtaufgabe zum Auftakt ins WM-Qualifikationsturnier im slowakischen Poprad erfüllt. Gegen die Elfenbeinküste siegten die Schweizer mit 51:0 – ein Rekordergebnis im internationalen Unihockey. Allerdings ein inoffizieller.

Südostschweiz
Donnerstag, 30. Januar 2020, 21:36 Uhr Unihockey
Paolo Riedi war beim 51:0-Sieg der Schweiz gegen die Elfenbeinküste an neun Schweizer Toren beteiligt.
ARCHIVBILD KEYSTONE

Zum Auftakt in das WM-Qualifikationsturnier in Poprad (SVK) hat sich die Schweizer Nationalmannschaft in Torlaune gezeigt. Gegen die aufgrund fehlender Visa nur mit sechs Feldspielern angetretene Elfenbeinküste siegte die Schweiz mit 51:0. So hoch habe im internationalen Unihockey noch nie ein Männer-Team gewonnen, meldete Swiss Unihockey in einer Medienmitteilung.

Im Laufe des Donnerstags hat dann allerdings der Internationale Verband (IFF), in Absprache mit allen Teams der WM-Qualifikationsgruppe, entschieden, die Spiele der Elfenbeinküste nicht offiziell zu werten, womit das 51:0 der Schweizer nur sehr kurz als offizieller Rekord gelten durfte. Diesen hält im Männer-Unihockey damit weiterhin Schweden mit einem 43:1 gegen Frankreich. Bei den Frauen – und insgesamt – ist es ein 61:0 der Schwedinnen ebenfalls gegen Frankreich.

Massgeblich am Schweizer Rekordsieg beteiligt war der bei GC spielende Bündner Paolo Riedi. Riedi steuerte fünf Tore und vier Assists bei. Nur Roman Mittelholzer (acht Tore/zwei Assists) und Joel Rüegger (fünf Tore/acht Assists) waren noch produktiver. Christoph Camenisch, der zweite Bündner auf dem Feld, liess sich drei Treffer und einen Assist gutschreiben.

Für die Schweiz geht es in der WM-Qualifikation morgen Freitag gegen Russland weiter (10 Uhr). Der vierte Gegner in der Qualifikationsgruppe ist am Samstag Belgien (12 Uhr). Am Sonntag (18) Uhr wird zum Abschluss ein Finalspiel ausgetragen. (krt)

Dieser Artikel wurde nachträglich abgeändert. Zunächst ging man davon aus, dass das 51:0 offiziell als höchster Sieg im internationalen Männer-Unihockey gelten werde. Der Entscheid des IFF wurde erst am späteren Nachmittag bekannt.

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