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Kampf ums Heimrecht und um eine Rekordsaison

An diesem Wochenende wird sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die NLA-Qualifikation zu Ende gehen. Erfreulich: Alle drei Bündner Teams haben die Playoff-Qualifikation im Sack. Trotzdem geht es bei allen noch um einiges.

Patrick
Kuoni
Freitag, 15. Februar 2019, 04:30 Uhr Unihockey
Piranha will auch das 18. Spiel in dieser Saison gewinnen.
Staff - Fotopower.ch / FOTOPOWER:CH

Alligator Malans 
Bei Alligator könnte es noch nach vorne - aber auch weiter nach hinten in der Tabelle gehen. Aktuell würden die Malanser als Viertplatzierte in den Playoffs das Heimrecht geniessen. Doch die Gegner in den Schlussrunden haben es in sich. Am Samstag treffen die Alligatoren auswärts auf das zweitplatzierte Wiler Ersigen, am Sonntag um 17 Uhr messen sich die Herrschäftler dann in der Turnhalle Lust mit dem drittplatzierten Floorball Köniz. Mit zwei Siegen würden sich die Alligatoren die Chance auf einen der Plätze der direkten Gegner wahren. Dazu müsste Wiler oder Köniz allerdings sowohl das Spiel gegen Alligator, als auch die zweite Partie des Wochenendes verlieren. Auch wenn dies nicht passieren sollte, so tun die Malanser dennoch gut daran, möglichst viele Punkte mitzunehmen. Denn nur drei Punkte hinter Malans lauert Kantonsrivale Chur Unihockey. Will Alligator das Heimrecht nicht noch auf der Zielgeraden abgeben, sind Punkte also dringend nötig. So oder so können die Herrschäftler in den Spitzenspielen gegen Wiler und Köniz bereits auf Playoff-Intensität kommen. Und mit beiden Mannschaften hat Malans noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen. 

Spiele: 16.2, 19 Uhr, SV Wiler Ersigen vs. Alligator Malans
17.2, 17 Uhr, Alligator Malans vs. Floorball Köniz

Chur Unihockey
Nachdem Chur in der vergangenen Saison eine rabenschwarze Quali einzog, ist die aktuelle deutlich zufriedenstellender verlaufen. Die Hauptstädter liegen zwei Runden vor Schluss drei Punkte hinter dem vierten Tabellenplatz und haben die Playoff-Qualifikation bereits in der Tasche. Sowohl spielerisch wie auch vom Defensiv-Verhalten her haben die Hauptstädter deutliche Fortschritte gemacht und einige junge Spieler haben gezeigt, dass sie das Potenzial haben, die älteren Spieler in den nächsten Jahren zu ersetzen. Nun ergibt sich für die Churer noch die Chance, sich gar die Nummer eins im Kanton zurückzuholen. Dafür müssten die Churer aber mindestens vier Punkte aus den Partien gegen GC Unihockey und Thun mitnehmen. Während gegen Thun Punkte fast Pflicht sind, dürfte das Duell gegen GC für die Churer nur schwer zu gewinnen sein. Dies suggeriert zumindest die Statistik. Mit dem Gesamtskore von 9:42 gingen die letzten vier Duelle an die Zürcher. Chur droht im schlimmsten Fall auch noch ein Abrutschen auf den siebten Tabellenrang. Zug United und der UHC Uster lauern beide zwei Punkte hinter Chur. 

Spiele: 15.2, 20 Uhr, Chur Unihockey vs. GC Unihockey
17.2, 17 Uhr, UHC Thun vs. Chur Unihockey

Piranha Chur
Die Churerinnen müssen sich jeweils bereits vor der Saison keine grossen Gedanken darüber machen, ob sie die Playoff-Qualifikation schaffen. Doch so dominant wie in dieser Saison ist Piranha wohl noch nie aufgetreten. 17 Spiele, 17 Siege und ein Torverhältnis von +88 steht bei Chur zu Buche. Die ewigen Konkurrentinnen Kloten-Dietlikon Jets konnte Piranha um ganze neun Punkte distanzieren. Nun winkt gar die perfekte Vorrunde. Dafür muss Piranha am Wochenende die Wizards aus Bern bezwingen. Es ist zum Abschluss der Qualifikation noch einmal so etwas wie ein Spitzenkampf, der den Churerinnen bevorsteht. Die Wizards liegen nämlich mit 38 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Das Hinspiel gewann Piranha in Bern mit 4:1. Das Rückspiel in der Churer Gewerbeschule findet am Samstag um 19 Uhr statt. Für Piranha ist dieses Spiel auch ein guter Test für den darauffolgenden Cupfinal gegen Kloten-Dietlikon.  

Spiel: 16.2., 19 Uhr, Piranha Chur vs. Wizards Bern Burgdorf

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