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Piranhas führen die Schweiz in den WM-Halbfinal gegen Finnland

Die Schweizerinnen verrichten ihren Job gegen Norwegen souverän. Nun warten die Finninnen. Insbesondere die drei Piranha-Spielerinnen des ersten Blocks sind warm geschossen.

Oliver
Fischer
Freitag, 08. Dezember 2017, 04:36 Uhr Unihockey

Der Fahrplan stimmt noch immer für die Schweizer Unihockey-Damen an der WM in Bratislava. Das Team um Captain Flurina Marti von Piranha Chur erfüllte im Viertelfinal die Erwartungen gegen Norwegen letzlich problemlos und gewann die Partie mit 10:1.

Auch in der vierten WM-Partie trugen die Spielerinnen von Piranha Chur massgeblich zum Erfolg der Schweizerinnen bei. In der sechsten Minute konnte sich Marti als erste von ihnen auf das Scoreboard spielen. Sie gab den Assist zum 1:0 durch ihre Verteidigungskollegin Nadia Reinhard.

Piranhas skoren fleissig

In der Folge übernahm dann vor allem die erste Angriffsreihe das Toreschiessen. An vier der sechs Schweizer Treffer bis zur zweiten Pause waren Churerinnen direkt beteiligt. Und auf der anderen Seite des Feldes musste Torhüterin Lara Heini nur einmal hinter sich greifen - und über mangelnde Arbeite konnte sie sich bis dahin trotz des klaren Verdikts definitiv nicht beklagen.

Die Norwegerinnen setzten immer wieder Nadelstiche in Form von Kontern, blieben aber ein ums andere Mal an Heini hängen, die einen souverän Eindruck hinterliess. An diesem allgemeinen Bild des Spiels änderte sich auch im letzten Drittel nichts.

Ein weiteres Stängeli für die Schweiz

Die Schweizerinnen machten das Spiel, Norwegen lauerte auf Konter und hoffte zumindest noch auf etwas Resultatkosmetik. Phasenweise spielte allerdings vor allem der erste Schweizer Block mit Marti, Corin Rüttiman und Seraina Ulber Powerplay bei fünf gegen fünf. Gleichzeitig begannen das Schweizer Team auch augenscheinlich etwas Kräfte für den Match gegen Finnland zu schonen.

Resultatkosmetik gab es dann im letzten Drittel zwar tatsächlich noch, allerdings nur aus Sicht der Schweizerinnen, die das Score auf das abschliessende 10:1 hochschraubten.

Schweiz - Norwegen 10:1 (2:1; 4:0; 4:0)

Ondrej Nepela, Bratislava - 0 Zuschauer - SR: Bin Bin Lin, Carmen Teo

Tore: 05:39 Nadia Reinhard (Flurina Marti) 1:0, 10:08 Julie Gidske (Anette Marie Berg) 1:1, 11:39 Tanja Stella (Margrit Scheidegger) 2:1, 21:38 Isabelle Gerig (Margrit Scheidegger) 3:1, 23:12 Michelle Wiki (Corin Rüttimann) 4:1, 29:45 Corin Rüttimann (Michelle Wiki) 5:1, 39:08 Michelle Wiki (Flurina Marti) 6:1, 45:26 Corin Rüttimann (Seraina Ulber) 7:1, 52:31 Michelle Wiki (Flurina Marti) 8:1, 55:08 Michelle Wiki (Seraina Ulber) 9:1, 57:16 Nadia Reinhard (Seraina Ulber) 10:1.

Strafen: Schweiz 1x 2 Minuten, Norwegen keine

Schweiz: Lara Heini; Nadia Reinhard, Flurina Marti; Brigitte Mischler, Tanja Stella; Andrea Streiff, Lisa Liechti; Michelle Wiki, Corin Rüttimann, Seraina Ulber; Isabelle Gerig, Margrit Scheidegger, Géraldine Rossier; Andrea Gämperli, Nathalie Spichiger, Katrin Zwinggi; Alexandra Frick, Simone Wyss, Lena Cina.

 

 

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