×

Mit Finnen-Power die Tabelle rauf

Die Jona-Uznach Flames wollen sich in der 1. Liga, Gruppe 2, in den Playoffs zurückmelden. Sie setzen dabei auf ein ausländisches Trio, darunter Goalgetter Jarkko Aavaharju.

Bernhard
Camenisch
16.09.17 - 04:30 Uhr
Unihockey
Die Jona-Uznach Flames (hier Maurice Bernet) wollen sich steigern.
Die Jona-Uznach Flames (hier Maurice Bernet) wollen sich steigern.
CARLO STUPPIA

Mit dem Heimspiel gegen United Toggenburg Bazenheid starten die Jona-Uznach Flames morgen (18.30 Uhr in der Sporthalle Grünfeld) in die neue Saison. Es ist die zweite Spielzeit nach dem Abstieg aus der Nationalliga B und soll endlich wieder einen Vorwärtstrend bringen. Denn in der letzten Saison konnten die Flames die Abwärtsspirale nicht stoppen und verpassten als Absteiger den Einzug in die Playoffs der besten acht Teams. Nach einem extrem spannenden Strichkampf wurden sie Zehnte, zwei Punkte von einem Playoff-Rang entfernt.

In der neuen Saison ist die Qualifikation für die Playoffs Pflicht. Denn erstmals seit einigen Jahren treten die Jona-Uznach Flames wieder mit ausländischer Verstärkung an – und dies gleich im Dreierpack. Es sind dies die Finnen Jarkko Aavaharju und Teemu Pulliainen sowie der junge Tscheche Lukas Jalovy. Der 27-jährige Stürmer Aavaharju und der 25-jährige Offensivverteidiger Pulliainen spielten in Finnland bereits als Junioren zusammen. Im Sommer 2016 wechselten sie gemeinsam in die Schweiz zu den Nesslau Sharks in die 1. Liga.

Aavaharju, der seine Skorerqualitäten schon in der höchsten finnischen Liga bewiesen hatte, wechselte im November weiter in die Nationalliga B zu den Red Devils March-Höfe Altendorf. Mit 34 Punkten (20 Tore) in 15 Spielen wurde der technisch versierte Stürmer seinen Vorschusslorbeeren gerecht und schoss die Roten Teufel in die Playoffs. Allerdings galt er als nicht einfach zu führender Typ mit Hang zu divenhaften Allüren. Bei den Flames soll der Finne nur schon deshalb auch neben dem Feld eine Führungsposition einnehmen, weil er zugleich Assistenztrainer der ersten Mannschaft ist.

Eine junge Mannschaft

Die Offensive der Flames wird Aavaharju mit Sicherheit beleben. Zudem wird er ein wichtiger Spieler in Schlüsselmomenten sein. Dies kann Jona-Uznach gebrauchen, liess es in der letzten Saison doch in engen Spielsituationen mehrere Punkte liegen und hatte besonders gegen die vermeintlich schwächeren Gegner Mühe. Nebst den Ausländern setzt Trainer Andreas Gahlert auf ein Team aus mehrheitlich sehr jungen Spielern, von denen viele die eigene Nachwuchsabteilung durchlaufen haben. So sind gleich 14 Spieler (inklusive dem Tschechen Jalovy) 22-jährig oder jünger.

Mit der Qualifikation für die Playoffs haben sich die Jona-Uznach Flames ein Ziel gesetzt, das zu schaffen sein muss. Um die Spitzenplätze dürfte es erneut zu einem intensiven Gerangel von mehreren Teams kommen. Abgesehen von Pfannenstiel Egg, das in die NLB aufstieg, sind sämtliche Topteams aus der letzten Saison wieder dabei. Neu sind Zürisee Unihockey, das innerhalb der 1. Liga die Gruppe gewechselt hat, und das Reserveteam des UHC Sarganserland als Aufsteiger aus der 2. Liga.

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Mehr zu Unihockey MEHR