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Jasmine Flury startet nicht an der WM

Jasmine Flury startet nicht an der WM

Die Bündnerin Jasmine Flury konnte im Training zur WM-Abfahrt in Cortina nicht überzeugen. Sie wird am Samstag nicht für die Schweiz am Start stehen.

Südostschweiz
vor 3 Monaten in
Ski alpin

In Abwesenheit von Sofia Goggia gehören Lara Gut-Behrami und Corinne Suter in der WM-Abfahrt am Samstag zu den erstgenannten Gold-Anwärterinnen. Die Bündnerin Jasmine Flury wird nicht am Start stehen. Im Training verpasste sie ein Tor und konnte sich in der internen Qualifikation nicht gegen Michele Gisin und Jasmina Suter durchsetzen. Für Flury war es die einzige Startmöglichkeit in Cortina. Nachfolgend ein Überblick über die Titelverteidigerin, die Favoritinnen und die Schweizerinnen.

Die Titelverteidigerin

Ilka Stuhec verteidigte 2019 in Are ihren Titel erfolgreich. Die Slowenin siegte 23 Hundertstel vor Corinne Suter. Bronze ging an Lindsey Vonn. Stuhec hatte sich zwischen den WM-Triumphen das Kreuzband gerissen - und nach der WM 2019 erneut. Um die Geschichte zu wiederholen und als erste Athletin an aufeinanderfolgenden Titelkämpfen den Hattrick zu schaffen, benötigt Stuhec am Samstag einen Exploit. Ihr bestes Ergebnis in diesem Winter ist der 4. Platz beim Speed-Auftakt in Val d'Isère. In Crans-Montana kam sie zuletzt nicht über die Plätze 37 und 27 hinaus.

Die Favoritinnen

Sofia Goggia, die eigentliche Favoritin, fehlt. Die Italienerin verletzte sich nach einer Siegesserie Ende Januar in Garmisch bei einer freien Fahrt vom Startbereich ins Tal. Im Kampf um Gold sehen die Buchmacher nun ein Quartett auf Augenhöhe: Corinne Suter, Lara Gut-Behrami sowie die Tschechin Ester Ledecka, die Amerikanerin Breezy Johnson.

Johnson war von den Genannten die Konstanteste. Sie belegte in den Weltcup-Abfahrten des Winters viermal Platz 3 und einmal Platz 5. Ledecka, die Super-G- und Snowboard-Olympiasiegerin von 2018, war in Crans-Montana Zweite. In der WM-Abfahrt sollten auch die Österreicherinnen Tamara Tippler, Mirjam Puchner und Ramona Siebenhofer sowie Norwegerin Kajsa Lie nicht aus den Augen gelassen werden. Vor allem Lie wird unter den Athletinnen hoch gehandelt.

Die Schweizerinnen

Das Momentum spricht für Lara Gut-Behrami. Die Tessinerin kann nach dem Triumph im Super-G befreit antreten. Auch Corinne Suter, die als einzige ausser Goggia in diesem Winter einen Abfahrtssieg vorweisen kann, hat nach Silber am Donnerstag keinen Medaillen-Druck. (so/sda)

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