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Erste Chance für Wendy Holdener und Michelle Gisin

Erste Chance für Wendy Holdener und Michelle Gisin

Mit der Kombination lancieren die Frauen am Montag die Ski-WM in Cortina d'Ampezzo. Wendy Holdener und Michelle Gisin sind die Schweizer Trümpfe, Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin die Gradmesser.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Ski alpin

Gleich am ersten Wettkampf-Tag steht somit ein Quartett im Einsatz, das den Titelkämpfen in den kommenden zwei Wochen den Stempel aufdrücken könnte. Holdener und Gisin als auch die slowakische Gesamtweltcup-Leaderin Vlhova und Shiffrin gehören in mehreren Disziplinen zu den Medaillen-Anwärterinnen.

Nachdem die Kombination vor zwei Jahren schon totgesagt war, erhalten die Allrounderinnen in Cortina doch noch einmal eine Gelegenheit an einer WM. Ein Glücksfall für Olympiasiegerin Michelle Gisin und Titelverteidigerin Wendy Holdener. Holdener bietet sich nach den Triumphen 2017 und 2019 die Chance auf den Gold-Hattrick.

Als Topfavoritin gilt die 27-jährige Schwyzerin bei den Buchmachern indes nicht. Verletzungsbedingt ist sie mit Trainingsrückstand in die Saison gestiegen. Ausserdem hat Vlhova in den Speed-Disziplinen grosse Fortschritte gemacht und dürfte Mikaela Shiffrin mit ihren intensiven Trainingsblöcken in den letzten Wochen Boden gutgemacht haben. Mit Federica Brignone, der Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison, und Marta Bassino reden zudem zwei Italienerinnen ein Wörtchen mit bei der Medaillenvergabe.

Eröffnet wird die Kombination um 11.00 Uhr mit dem Slalom. Der Super-G ist auf 14.30 Uhr angesetzt. Dass der Slalom aufgrund der Wettervorhersagen vor den Super-G geschoben wurde, spielt Holdener in die Karten. Weil Shiffrin und Vlhova letztmals 2017 respektive 2018 eine Kombination beendeten, müssen sie im Slalom weiter hinten starten. Shiffrin erhielt die Startnummer 24 zugelost, Vlhova die 23. Holdener kann die WM mit Startnummer 1 eröffnen. Gisin geht als Zwölfte ins Rennen.

Für Lara Gut-Behrami und Corinne Suter kam der Tausch ungelegen. Die beiden Speedfahrerinnen wollten den Kombi-Super-G zu Trainingszwecken nutzen, verzichten nun aber auf eine Teilnahme. Stattdessen kommt Jasmina Suter zum Zug. Mit Holdener, Gisin und Priska Nufer bildet sie ein Schweizer Quartett.

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