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Janka auf auf Rang 6 in Garmisch-Abfahrt

Janka auf auf Rang 6 in Garmisch-Abfahrt

Carlo Janka egalisiert in Garmisch-Partenkirchen mit dem sechsten Platz sein bestes Saisonergebnis. Feuz wird hinter Paris Zweiter.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Ski alpin

Carlo Janka war auf der Piste Kandahar zweitbester Schweizer. Der Bündner egalisierte als Sechster mit 1,02 Sekunden Rückstand auf Paris sein bestens Saisonergebnis. Im Interview gegenüber dem Schweizer Fernsehen (SRF) sprach er von einer soliden Leistung. Diese sei zwar nicht perfekt gewesen, aber das sei heute niemandem gelungen auf dieser schwierigen Piste, am ehesten noch Dominik Paris, so Janka. Die Form für die nächste Woche startende WM in Cortina d'Ampezzo stimmt damit beim Obersaxer. «Das Skifahrerische stimmt. Jetzt geht es an einen neuen Ort mit einer neuen Piste, wo man noch nie war. Das ist immer ein kleines Abenteuer», so Janka weiter.

Überzeugen konnte heute insbesondere Dominik Paris. Der Italiener findet unmittelbar vor der Heim-WM  zur Topform und gelangt in der Abfahrt von Garmisch vor Beat Feuz zu seinem ersten Saisonsieg.

Gut ein Jahr nach seinem in der Vorbereitung auf Kitzbühel erlittenen Kreuzbandriss im rechten Knie steht der 31-jährige Dominik Paris nach der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen erstmals wieder zuoberst auf dem Siegerpodest.

Der Südtiroler holt sich seinen 19. Weltcupsieg mit 0,37 Sekunden Vorsprung vor Beat Feuz. Der Emmentaler sichert sich trotz «zwei kleinen Fehlern» (Feuz) seinen 51. Podestplatz auf oberster Stufe, den 39. in der Abfahrt. Einzig Franz Klammer und Peter Müller sind in dieser Disziplin mit 41 Top-3-Plätzen (noch) erfolgreicher.

Matthias Mayer komplettierte in Garmisch als Dritter das Podest. Der Österreicher war nur gerade drei Hundertstel langsamer als Feuz. Vierter wird mit Max Franz (0,42 zurück) ein weiterer ÖSV-Fahrer.

Marco Odermatt gelang sein bestes Abfahrts-Ergebnis im Weltcup (8. Platz). Der Nidwaldner überzeugte mit Startnummer 20 trotz «sulzigen Bedingungen» (Feuz), wodurch die früh gestarteten Fahrer bevorteilt waren. Auch Niels Hintermann zeigte in Garmisch eine gute Leistung. Doch der Zürcher verpasste als 15. beim Comeback nach seiner Arthroskopie Ende Jahr die Top 7 deutlich, womit er die Selektionskriterien für die WM nicht gänzlich erfüllt hat. Dennoch darf Hintermann noch auf die Gnade der Selektionäre um Alpin-Direktor Walter Reusser und das Ticket nach Cortina hoffen.

Am Samstag findet in Garmisch noch ein Super-G statt. Startzeit ist 11.30 Uhr. (sda/krr)

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