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Feuz Zweiter hinter Paris

Beat Feuz schafft es auch in der ersten von zwei Weltcup-Abfahrten in Bormio auf das Podest. Der Emmentaler wird Zweiter hinter dem Italiener Dominik Paris und vor dem Österreicher Matthias Mayer.

Agentur
sda
Freitag, 27. Dezember 2019, 15:50 Uhr Ski alpin

Feuz befürchtete Schlimmeres, als er sich vor einer Woche im Training zur abgesagten Abfahrt von Val Gardena einen Mittelhandbruch zuzog. Im ersten Rennen mit Handschiene hielt sich der Schaden indes in engen Grenzen. Zum 14. Mal in den letzten 16 Weltcup-Abfahrten schaffte er es auf das Podest.

Lediglich Dominik Paris, der sich auf der berüchtigten Pista Stelvio zuletzt ohnehin kaum mehr bezwingen liess, war im Ersatzrennen für Val Gardena schneller als der Feuz. 39 Hundertstel betrug die Differenz zu seinem grössten Rivalen im Kampf um die kleine Kristallkugel, wobei sich Feuz den Grossteil des Rückstands wegen des Handicaps am Start bis zur ersten Zwischenzeit einhandelte.

Dominik Paris bestätigte derweil seinen Status als König von Bormio. Der 30-jährige Südtiroler gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Pista Stelvio zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt. 2018 triumphierte der Bormio-Rekordsieger zudem im Super-G. «Mein Rang wäre ohne die Verletzung der gleiche gewesen. Dominik ist sensationell gefahren. Er nimmt uns oben und im Mittelteil allen Zeit ab», anerkannte Feuz.

Kryenbühls Bestresultat, Jankas Probleme

Der zweitbeste Fahrer von Swiss-Ski war Urs Kryenbühl, der mit Startnummer 43 auf den 13. Platz fuhr und sein Karriere-Bestergebnis realisierte. Mit Rang 9 am Vortag im Training hatte der 25-jährige Schwyzer angedeutet, dass er zu einer Überraschung fähig ist.

Carlo Janka dagegen fand sich bei diffusem, aber gleichbleibendem Licht auf der ruppigen Stelvio nicht zurecht. In Abwesenheit des am Donnerstag wegen Schmerzen im Schienbein vorzeitig abgereisten Teamkollegen Mauro Caviezel verlor der Bündner als 22. mehr als zweieinhalb Sekunden auf die Bestzeit.

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