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Sandro Simonet holt in Levi Punkte

Daniel Yule und Ramon Zenhäusern überzeugten beim Slalom-Auftakt im finnischen Levi mit dem 3. und 4. Rang. Das Walliser Duo verlor weniger als drei Zehntel auf den siegreichen Norweger Henrik Kristoffersen. Der Bündner Sandro Simonet wurde drittbester Schweizer.

Südostschweiz
Sonntag, 24. November 2019, 15:15 Uhr Ski alpin
Sandro Simonet im ersten Slalomlauf in Levi.
AP PHOTO/ALESSANDRO TROVATI

Henrik Kristoffersen holte sich seinen 19. Weltcupsieg, den 16. in der Disziplin Slalom, mit neun Hundertsteln Vorsprung. Der 25-Jährige, nach dem ersten Lauf nur Vierter, überholte im Finaldurchgang auch noch den Halbzeit-Führenden Clément Noël. Der Franzose verzeichnete am Nachmittag nur die 26. Zeit.

Als Dritter sorgte Daniel Yule für den ersten Podestplatz eines Schweizers in der finnischen Skistation. Der 26-jährige Unterwalliser verbesserte sich im zweiten Lauf noch um vier Positionen nach vorne. Yule, der im Weltcup nun sechs Top-3-Platzierungen in der Bilanz stehen hat, lag am Ende nur um 0,18 Sekunden hinter dem Sieger zurück.

Unmittelbar dahinter folgte Ramon Zenhäusern (0,27 zurück), der schon im vergangenen März beim Weltcup-Finale in Andorra wenige Hundertstel hinter Yule Vierter geworden war. Der grossgewachsene Oberwalliser hatte nach halbem Pensum noch an dritter Stelle gelegen.

Drittbester Schweizer war mit Sandro Simonet. Der Bündner, der in der Vorbereitung mit vielen internen Bestzeiten aufgefallen war, belegte den 13. Rang.

Sechs Schweizer in den Punkten

Weltcup-Punkte gab es aus Schweizer Sicht zudem auch für Luca Aerni und Loïc Meillard - das Duo machte im zweiten Lauf viele Positionen gut und klassierte sich ex-aequo im 17. Rang - sowie für Tanguy Nef (22.).

Hingegen Reto Schmidiger hatte im ersten Lauf fast drei Sekunden eingebüsst und als 44. die Qualifikation für den Final der Top 30 deutlich verpasst. Marc Rochat schied am Morgen aus.

Nächste Weltcup-Station ist für die Männer in der kommenden Woche das kanadische Lake Louise, wo der Speed-Auftakt erfolgt. Bei den Frauen geht es mit zwei technischen Rennen an der US-Ostküste in Killington weiter. (sda/rac)

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