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Tumler rutscht nachträglich wieder auf Rang 3 zurück

Der 26-jährige deutsche Skirennfahrer Stefan Luitz hat mit seinem Rekurs vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne Erfolg. Er bekommt seinen aberkannten ersten Weltcup-Sieg zurück. Dies hat auch Auswirkungen auf einen Bündner.

Südostschweiz
Samstag, 16. März 2019, 10:56 Uhr Beaver Creek Resultat korrigiert
Stefan Luitz kann sich mit viel Verspätung über einen Sieg freuen
Stefan Luitz kann sich mit viel Verspätung über einen Sieg freuen
KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Diesen Entscheid des CAS teilte Luitz' Anwältin Anne Jakob der Agentur dpa mit. Welche Konsequenzen das Urteil auf das Reglement des Weltverbands FIS hat, ist nicht klar. Theoretisch könnte der Schiedsspruch noch vor dem schweizerischen Bundesgericht auf Verfahrensfragen überprüft werden.

Luitz, dessen Saison nach einer Knieverletzung und einer Operation an der Schulter bereits beendet ist, hatte bei seinem Sieg in Beaver Creek Anfang Dezember in einem Aufenthaltsbereich an der Rennstrecke Sauerstoff durch eine Maske eingeatmet und damit gegen das Reglement der FIS verstossen. Die FIS disqualifizierte ihn nachträglich wegen eines Regelverstosses und folgte damit einer Formulierung im Anti-Doping-Reglement.

Luitz wehrte sich gegen die Strafe und begründete dies unter anderem damit, dass Sauerstoffzufuhr von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA explizit erlaubt sei und es damit einen Widerspruch zwischen FIS- und WADA-Richtlinien gebe. Der Verstoss gegen die FIS-Regeln sei ihm auch deshalb nicht bewusst gewesen.

Damit muss der Bündner Thomas Tumler seinen zweiten Rang in diesem Rennen an Marcel Hirscher wieder abtreten. (so/sda)

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