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Caviezel, Flury und Janka im Schuss

Mit den Rängen 2 (Mauro Caviezel), 10 (Jasmine Flury) und 11 (Carlo Janka) haben die beiden Bündner im Abschlusstraining zur letzten Weltcup-Abfahrt des Winters in Soldeu überzeugt. Dominiert wurde die Testfahrten von Dominik Paris und Stephanie Venier.

Südostschweiz
Dienstag, 12. März 2019, 12:43 Uhr Ski alpin
Mauro Caviezel musste sich im Abschlusstraining nur Dominik Paris geschlagen geben.
KEYSTONE

Dominik Paris hat im Abschlusstraining zur letzten Weltcup-Abfahrt des Winters in Soldeu ein Zeichen gesetzt. Der Italiener, der sich mit Beat Feuz um die kleine Kristallkugel duelliert, fuhr die Bestzeit. Fast eine halbe Sekunde und mehr nahm der Südtiroler seinen Konkurrenten im zweiten Training zur Abfahrt vom Mittwoch (Start 10.30 Uhr) ab.

Der Zweitschnellste war am Dienstag der Bündner Mauro Caviezel mit 48 Hundertsteln Rückstand, vor dem Norweger Adrian Sejersted. Auch Carlo Janka, der zweite Bündner am Start, fuhr mit Rang 11 (+1,67 Sekunden) eine gute Klassierung heraus.

Feuz reicht ein Platz in den ersten 12

Mit der klaren Bestzeit unterstrich Paris, dass er sich im Kampf um den Sieg in der Disziplinenwertung nicht kampflos geschlagen gibt. Um Feuz noch vom 1. Platz zu verdrängen, muss er im Rennen 80 Punkte auf den Schweizer wettmachen. Feuz reihte sich im Abschlusstraining 1,20 Sekunden hinter Paris an siebter Stelle ein. Schafft es der Emmentaler am Mittwoch unter die ersten 12, kann ihn sein einziger verbliebener Rivale um die kleine Kristallkugel auch mit einem Sieg nicht mehr abfangen.

Auf der Piste Aliga betreten die männlichen Speedfahrer am Weltcup-Finale in den Pyrenäen Neuland. Der Weltcup-Tross der Frauen gastierte 2012 und 2016 schon im Fürstentum am Tor zur iberischen Halbinsel.

Flury auf Rang 10

Im Gegensatz zu den Männern betreten die Speedfahrerinnen in den Pyrenäen kein Neuland. Dennoch erwies sich die Piste Aliga vor allem für sie als unbequem. Auch das Abschlusstraining wurde von einem Sturz beeinträchtigt. Ragnhild Mowinckel geriet bei einem Sprung zu weit und verletzte sich bei der Landung möglicherweise am Knie. Die Norwegerin musste mit dem Rettungsschlitten in das auf gut 1700 m ü. M. gelegene Ziel gebracht werden. An der gleichen Stelle hatte sich tags zuvor schon Lara Gut-Behrami verletzt.

Im österreichischen Duell um den Disziplinensieg liegt die Favoritenrolle vor dem Rennen vom Mittwoch (Start um 12.00 Uhr) noch deutlicher bei der klar führenden Nicole Schmidhofer. Während sich die Doppelsiegerin von Lake Louise zurücknahm, musste die an Problemen im Sprunggelenk leidende Ramona Siebenhofer ihre Fahrt abbrechen. Auch sie landete hart beim besagten Sprung hart, konnte aber einen Sturz vermeiden.

Schnellste am Dienstag war die Österreicherin Stephanie Venier vor den Italienerinnen Nadia Fanchini und Sofia Goggia. Corinne Suter, Joana Hählen und Jasmine Flury belegten die Plätze 8 bis 10. (sda/so)

Soldeu (AND). Zweites Training zur Weltcup-Abfahrt der Männer vom Mittwoch: 1. Dominik Paris (ITA) 1:25,79. 2. Mauro Caviezel (SUI) 0,48 zurück. 3. Adrian Sejersted (NOR) 0,55. 4. Vincent Kriechmayr (AUT) 0,64. 5. Christof Innerhofer (ITA) 0,77. 6. Kjetil Jansrud (NOR) 0,84. 7. Beat Feuz (SUI) 1,20. Ferner: 11. Carlo Janka (SUI) 1,67. 13. Gilles Roulin (SUI) 1,72. 16. Lars Rösti (SUI) 2,01. - 23 Fahrer gestartet und klassiert.

Zweites Training zur Weltcup-Abfahrt der Frauen vom Mittwoch: 1. Stephanie Venier (AUT) 1:31,48. 2. Nadia Fanchini (ITA) 0,25 zurück. 3. Sofia Goggia (ITA) 0,77. 4. Kira Weidle (GER) 0,79. 5. Michaela Wenig (GER) 0,93. 6. Ricarda Haaser (AUT) 1,00. Ferner: 8. Corinne Suter (SUI) 1,14. 9. Joana Hählen (SUI) 1,20. 10. Jasmine Flury (SUI) 1,21. 11. Tina Weirather (LIE) 1,34. 16. Nicole Schmidhofer (AUT) 2,11. 17. Juliana Suter (SUI) 2,31. - 22 Fahrerinnen gestartet, 20 klassiert. - Ausgeschieden: Ragnhild Mowinckel (NOR/Verdacht auf Knieverletzung) und Ramona Siebenhofer (AUT).

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